Wir packen's an!
„Ich hatte eine glückliche Kindheit und Jugend“, hat mir Johannes Krauß vor einigen Tagen gesagt.
Zwar waren die 40er- und 50er-Jahren auch durch Entbehrungen geprägt. Eine Eisenbahn, ein Roller oder ein Puppenwagen blieben für viele ein unerfüllter Kinderwunsch. Aber in vielen Familien wurde der Kaufladen selbst gezimmert oder das Kleid für die Puppe selbst genäht. Vor allem aber gab es einen Zusammenhalt zwischen Jung und Alt, der gut getan hat. War das nicht ein Segen?
Gerade heute, wo sich so sich vieles ändert, brauchen wir unser Bermbacher Gemeindehaus und unsere Bermbacher Kirche als Heimat für Jung und Alt! Kinder haben hier die Chance, ihre Seele zu entdecken. Unsere Konfirmanden bereiten sich hier intensiv auf die Konfirmation vor. Senioren verbringen hier schöne Stunden. Im Gottesdienst finden wir neue Kraft. Gut, dass es unser Gemeindehaus als Ort der Begegnung gibt!
„Richtig wohl fühlen kann man sich jetzt hier“, hat vor kurzem eine Mutter zu mir gesagt, als sie ihre Kinder vom Kindergottesdienst abgeholt hat. Und es stimmt: Jetzt ist es warm und hell im Untergeschoss. Richtig toll sind die Räume geworden! Die Kleinsten toben montags beim Spielkreis durch den Raum und bald werden an zwei weiteren Tagen auch die “Kleinen Strolche” hier ihr neues Zuhause haben. Die Sanierung hat sich also gelohnt!
Und jetzt geht es weiter: In Kürze werden im Erdgeschoss die Fenster aus dem Jahr 1973 ausgetauscht. Der Flur soll ordentlich hergerichtet werden. Und die Holztüren zum Kirchenraum wollen wir durch eine Glastüre ersetzen. Schon beim Hereinkommen kann man dann erkennen:
Unser Gemeindehaus ist ein Ort, wo sich Himmel und Erde berühren!
Bitte helfen Sie uns, dass wir so weitermachen können – engagiert mit Leidenschaft. Wir brauchen Ihre Hilfe, dass unsere Gemeinde lebendig bleiben kann. Auf der Seite "Jetzt spenden!" finden Sie konkrete Beispiele, was Sie tun können.
Vielen Menschen in Bermbach haben wir zwei Wochen vor Ostern als Dankeschön für die Hilfe und die Spenden zwei Postkarten zukommen lassen. Wenn Sie keine Postkarte erhalten haben, dann dürfen Sie uns gerne ansprechen. Wir geben Ihnen kostenlos soviele Postkarten mit den Bermbacher Kirchenfenstern, wie Sie benötigen!
Dämmung für das neue Dach
Wir sanieren seit Ende des Jahres 2009 unsere Kirche und unser Gemeindehaus, da sowohl durch das bestehende Flachdach Feuchtigkeit in den Kirchraum als auch über die Bodenplatte und die Fundamente Nässe in das Untergeschoss bzw. Kellergeschoss des Gemeindehauses eindringt.Auch durch die an den Wänden aufsteigende Feuchtigkeit wird die Bausubstanz des Gebäudes fortwährend geschädigt.
Erster Bauabschnitt: Das Dach
Ende 2009 konnten wir die Dachsanierung abschließen: damit hat das Flachdach nun eine leichte Neigung und eine neue starke Dämmung; die Kiesauflage wurde beseitigt; eine aus statischer Sicht dringende Änderungen hinsichtlich der Abstützung des Vordachs wurde vorgenommen und ein Marderbau nebst Beutetieren aus dem Dach ausgeräumt.
Künftig soll es im Untergeschoss nicht mehr feucht sein
Zweiter Bauabschnitt: Die Gemeinderäume
Seit Ende März 2010 sind wir im zweiten Bauabschnitt. Wir haben ihn gestartet indem wir alle Räume leer geräumt haben, dann haben Freiwillige alle Bodenbeläge, die Türen und Zargen sowie eine Holzwand entfernt. Vielen Dank an alle, die mitgeholfen haben!
In der Woche nach dem 6. April 2010 wurden die Fundamente der Kirche und des Gemeindehauses freigelegt, damit wir durch entsprechende Drainage-Maßnahmen und Veränderungen des Wasserablaufs die Trocknung der Bodenplatte und der Kellerwände erreichen.
Dritter Bauabschnitt 2011: WC, Fenster und Flure
Im dritten Bauabschnitt haben wir die Toiletten renoviert und eine weitgehend behindertengerecht umgebaut. Alle Fenster sind nun auf dem neuesten Stand der Energieeinsparung. Die Flure sind renoviert, das Treppengeländer ersetzt, die Türen gestrichen, eine Glastüre zum Kirchenraum eingebaut und die Holzdecke im Flur ersetzt.
Am 29. Januar 2012 konnten wir unsere lang ersehnte Einweihung bei einem Umtrunk nach dem Spätschichtgottesdienst feiern.
Und 2012?
Im Frühjahr 2012 soll der Jugendraum fertiggestellt werden: Boden und Decke sowie die Wände. Dann ist die Baumaßnahme abgeschlossen.
So geht es voran
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Was wir vorhaben
So sah der Spielkreis-Raum aus.
Der einzige im Untergeschoss derzeit regelmäßig durch die Krabbelgruppe genutzte Raum sowie der mittig befindliche Versammlungsraum werden mit einer Fußbodenheizung ausgestattet.
Der Versammlungsraum erhält zudem eine große Tür zum Garten, sowie einen Zugang zum „Jugendraum“, so dass dieser nicht nur vom Garten her oder durch den Raum mit der Heizungsanlage betreten werden kann.
Umfang und Kosten
Der Umfang der Sanierungsmaßnahmen wird der bisher höchste in der Geschichte des Gemeindehauses sein, daher wollen wir dies zum Anlass nehmen, unser „Haus der Gemeinde“ gemeinsam um- und auszubauen.
Künftig sollen sämtliche Räume im Untergeschoss intensiv und regelmäßig durch die Gemeindegruppen genutzt werden können. Dazu wollen wir alle Räume sanieren und neu ausstatten. So fehlen in allen Räumen praktische Schränke und Regale. Der frühere „Jugendraum“ soll reaktiviert und ansprechend eingerichtet werden, langfristig ist die Einrichtung eines Jugendcafes geplant. Auch für den Seniorenclub wollen wir eine Lösung für ihr TV-Gerät finden.
Gesamtkosten der Restaurierung und Baumaßnahmen: rund 230.000 € ,Zuschüsse durch die Landeskirche EKHN: 137.500 €, Zuschuss durch den Ökofonds der EKHN: 32.000 €. Weitere Zuschüsse: keine. Unser Gemeindeanteil: 50.500 €. Unser Spendenziel: 15.000 €
Wir wollen nicht nur für die bestehenden Gemeindegruppen verbesserte Rahmenbedingungen schaffen sondern auch Gemeindeglieder ansprechen, die das Gemeindehaus bisher wenig genutzt haben.
Helfen Sie uns bei der Restaurierung!


