Aktuelles & Vergangenes

Aktuelles aus der Gemeinde

2020-11-19: HBNOK (me)

 

Information zum Gottesdienst am

 

Ewigkeits-/ Totensonntag, 22. November 2020

 

 

Da die Anzahl der Plätze in unseren Kirchen Corona-bedingt sehr beschränkt ist, haben wir die Stadt Idstein und die Gemeinde Waldems gebeten die Gottesdienste auf den Friedhöfen von Heftrich, Bermbach, Oberrod und Kröftel durchführen zu dürfen. So können alle, die am Ewigkeitssonntag gern den Gottesdienst besuchen möchten, unter Einhaltung der Hygiene-Vorschriften und Abstandsregeln auch daran teilnehmen.

 

Die (verkürzten) Gottesdienste mit dem Totengedenken finden

 

wie folgt statt:

 

 

10.00 Uhr: Friedhof Heftrich

 

10.00 Uhr: Friedhof Bermbach

 

15.30 Uhr: Friedhof Oberrod

 

15.30 Uhr: Friedhof Kröftel

 

 2020-11-09: HBNOK (me)

Kirchenvorstandswahl 2021: 2021 werden Kirchenvorstände neu gewählt. Im Moment sind beide Benennungsausschüsse (für die Kirchengemeinde Heftrich - Nieder-Oberrod - Kröftel und für die Kirchengemeinde Bermbach) auf der Suche nach Menschen, die zur Kandidatur bereit sind. Auch Gemeindeglieder können jederzeit Vorschläge machen - gerne an Pfarrer Seemann, oder andere Mitglieder der Kirchenvorstände!

Weihnachten 2020Das wird dieses Jahr anders! Es hatsich ein Team gebildet, das ein Konzept erstellt, wie wir - trotz Covid-19 - Advent und Weihnachten in schöner Form feiern können; als Gemeinde und für alle, die es mitfeiern wollen. Spätestens Ende November soll die gesamte Gemeinde genau informiert werden.

Gemeindeversammlung am 27. September

2020-10-02: HBNOK (me)

Wie bereits berichtet, fand am 27. September in der Pfarrkirche Heftrich ein Gottesdienst statt, in welchem Karin Kober als Küsterin verabschiedet (s. Artikel v. 28. Sept.) und Frau Burkhardt und ihrem Team ein Dank ausgesprochen wurde für die hervorragende Arbeit an den Türen der Pfarrkirche (s. Artikel v. 1. Okt.). Und damit nicht genug: überraschend trat die Vorsitzende des Kirchenvorstandes Heftrich noch einmal nach vorne und gratulierte Pfarrer Johannes Seemann zum 25. Dienst-Jubiläum!

Der Gottesdienst war so gut besucht, wie es die Hygieneregeln eben zuließen. Viele Gemeindemitglieder sind nicht gekommen, weil sie um die Platzverhältnisse wissen und einige wollten auch kein Risiko eingehen.

Der Gottesdienst war nicht nur besonders wegen der vorgenannten, schönen „Programmpunkte“, sondern auch, weil ihm die Gemeindeversammlung nachfolgte. Da diese Gemeindeversammlung, im Hinblick auf die Finanzsituation insbesondere für Heftrich, Nieder-Oberrod und Kröftel wichtig war, und viele Mitglieder nicht dabei sein konnten, hier nun eine Zusammenfassung.

Das Hauptthema der Versammlung waren die Finanzen.

Pfarrer Johannes Seemann fasste die Situation so zusammen, dass die Gemeinde über recht große Rücklagen verfügt, so dass sie nicht „arm wie eine Kirchenmaus“ ist, jedoch durch strukturelle Gegebenheiten die Ausgaben signifikant höher sind, als die Einnahmen und daher absehbar ist, wann es kritisch wird, wenn nicht gegengesteuert wird.

Als eine der Ursachen für die Situation führte er aus, dass die Mitgliederzahlen der evangelischen Kirche in Deutschland stark rückläufig seien und unsere Gemeinden in diesem Punkt leider im Trend liegen – seit 1983 haben sich die Zahlen halbiert. Entsprechend haben sich die Zuweisungen verringert. Als weiteren Faktor nannte er den Umstand, dass die Gemeinde über verhältnismäßig viele Gebäude verfügt (drei Kirchen, ein Gemeindehaus, ein Pfarrhaus und in Bermbach das Gemeindehaus mit Sakralraum), deren Erhalt und Pflege den Haushalt belasten.

Er zeichnete aber auch auf, dass der Kirchenvorstand bereits an den Lösungen arbeitet. Als Beispiel wurde die Renovierung der Türen genannt, für die wir einen deutlichen Zuschuss von der Landeskirche bekommen haben; den Restbetrag konnten wir mit Hilfe großzügiger Spenden bezahlen. Vielen Dank allen Spendern! Weitere Ansätze sind die Erledigung von einigen bisher bezahlten Arbeiten künftig ehrenamtlich (natürlich auch von Kirchenvorständen) erledigt werden sollen. Auch ist der Kirchenvorstand mit der Kirchenleitung im Gespräch, an welchen Stellen Einsparungen möglich und sinnvoll sind, ohne wichtige Aktivitäten wie die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen und die kirchenmusikalische Arbeit zu beschneiden.

Es ist aber wichtig, dass alle Gemeindemitglieder darüber Bescheid wissen. Bei Fragen, oder Vorschlägen, können Sie sich gerne an den Kirchenvorstand wenden.

Ein weiteres Thema war die Situation der Gemeinde unter Bedingungen der Pandemie. Kirchenvorsteher Marc Eisele erläuterte, dass Pfarrer und Kirchenvorstand den Kontakt zu den Mitgliedern auf verschiedenen Kanälen weitestgehend aufrechterhalten haben und das Gemeindeleben im Rahmen des Möglichen möglichst vielfältig halten möchten.

Die Feier der Konfirmation hatte aber aufgezeigt, dass es sich lohnt, wenn sich weitere Gemeindemitglieder einbringen: nachdem der Kirchenvorstand die Verlegung der Konfirmation auf das kommende Jahr beschlossen hatte, hatten sich Eltern gewünscht, die Konfirmation doch noch in diesem Jahr zu feiern. Gemeinsam konnte eine gute Lösung gefunden werden, dass die Konfirmandinnen und Konfirmanden in kleinen Gruppen zu drei verschiedenen Terminen doch noch in diesem Jahr in die Gemeinde eingeführt werden konnten.

Daher an dieser Stelle noch einmal der Appell: Wenn Sie etwas vermissen, oder sich etwas wünschen, was in der Gemeinde über das augenblickliche Angebot hinausgeht, setzen Sie sich mit dem Kirchenvorstand in Verbindung, so dass gemeinsam beraten werden kann, wie das umzusetzen sein könnte.- Denn das Ende der Pandemie ist nicht absehbar und damit auch nicht die Rückkehr zur Normalität.

Herr Eisele führte weiter aus, dass ein Team sich mit der Gestaltung der bevorstehenden Feiern, Gottesdienste und Feste in der Gemeinde beschäftigt, etwa dem Ewigkeitssonntag, den Adventsfeiern, oder dem Krippenspiel. Denn all diese Veranstaltungen können nicht in gewohntem Rahmen stattfinden.

Alle Informationen dazu werden zeitnah auf den üblichen Kanälen, etwa den Abkündigungen, dem Gemeindebrief, den Schaukästen, oder der Homepage veröffentlicht werden.

Zum Thema Jugendarbeit führte er aus, dass sich das Kinder-Gottesdienst-Team (KiGo-Team) bemüht mit den Kindern im Kontakt zu bleiben und einige kreative Ansätze in die Praxis umzusetzen.

Zum Schluss wies Herr Eisele darauf hin, dass auch für das Thema Gottesdienst ein Team gibt, das sich über alternative Formen der Gottesdienste Gedanken macht , um den unterschiedlichen Erwartungen und Bedürfnissen der verschiedenen Mitglieder gerecht werden zu können. Das Thema war in der Corona-Krise aus dem Fokus geraten.

Beate Demmer gab Informationen zum Stand der Kirchenvorstandswahl am 13. Juni kommenden Jahres. Es wurde je ein Benennungsausschuss für Bermbach und für Heftrich mit Nieder-Oberrod und Kröftel eingesetzt, welcher mögliche Kandidaten für das neue Gremium gewinnen soll. Aber auch die Gemeinde darf und soll mögliche Kandidaten vorschlagen.

Frau Demmer führte aus, wie der kommende Kirchenvorstand zusammengesetzt werden soll.

Für Bermbach sollen 5 Mitglieder in den Kirchenvorstand und für Heftrich 9 Mitglieder, davon je 2 für Nieder-Oberrod und für Kröftel (unechte Bezirkswahl), damit -wie bisher- alle Orte gut vertreten sind. Dabei sollen nach Möglichkeit mehr Kandidaten aufgestellt werden, als Mitglieder im Kirchenvorstand sein werden.

Zum Abschluss rief sie die Gemeindemitglieder auf zur Wahl zu gehen, das Recht und gleichzeitig Privileg wahrzunehmen, aber auch die Verantwortung dafür, wer die Geschicke der Gemeinden künftig leitet.

Trotz der vorgenannten Herausforderungen ist die (Gesamt-)Gemeinde lebendig und auf einem guten Weg.

Wanderer, wenn Du wiederkehrst

2020-10-01: Heftrich (me)

nach Heftrich, dann kannst Du Dich vielleicht erinnern, dass wir Dich am 25. August des letzten Jahres eingeladen hatten, auch in unserer schönen Kirche zu verweilen, um Deine Seele zu erfrischen.

Nun können wir Dich mit dem Lied empfangen: „Tut mir auf die schöne Pforte“, denn schön ist sie geworden, unsere Pforte.

 

Kannst Du Dir vorstellen, dass 2/5 des Holzes ersetzt werden mussten? Wenn man die Tür heute sieht, ist das kaum zu glauben. Die rückseitige Tür gar wurde vollständig ersetzt, weil diese anscheinend nur notdürftig die ursprüngliche Tür ersetzten sollte. Nun ist sie auch einflügelig, so dass der Pfarrer auch mit Guitarre bequem die Kirche betreten kann. Und auch die innere und die äußer Tür zum Turm wurden saniert. Und wo wir die Türen so lange unbeachtet gelassen hatten, haben wir nun umso mehr Aufmerksamkeit bei der Gestaltung walten lassen.Viele Farbtafeln sind von Hand zu Hand gegangen und wir haben sorgfältig nachgedacht. Nun haben die Türen innen und außen verschiedene Tönungen, so dass es jeweils mit den anderen vorherrschenden Farben harmoniert.

 

Frau Burkhardt, die Schreinerin, und ihr Team, haben in wirklich kurzer Zeit die Türen ausgebaut, Ersatztüren eingebaut, die Schadstellen sorgfältig ausgebessert und die Türen dreimal gestrichen, und dann wieder eingebaut.

Dass unsere Türen wieder in altem Glanz erstrahlen, hat uns so erfreut, dass wir das im Gottesdienst am vergangenen Sonntag (27. September) gefeiert haben. Im Namen der gesamten Gemeinde hat unser Pfarrer, Johannes Seemann, ihr und ihrem Vater gedankt.

 

Wenn Du, lieber Wanderer, also Deine Füße nun vor unsere Kirche setzt, dann kannst Du jetzt auch sehen, dass wir Dich willkommen heißen.

Und wenn Du dann weiterziehst, gestärkt für Deinen Weg, nimm Gottes Segen mit. Und trage es hinaus, dass sich nun eine schöne Pforte öffnet, wenn man die Kirche in Heftrich betritt.

 

Dein Kirchenvorstand

 

Die Träne ist das Überlaufventil!

2020-09-28: Heftrich (bd/me)

Am Sonntag, den 27. September, war die Heftricher Kirche so voll besetzt, wie es die Corona-Regeln nur eben erlaubten. Viele waren gekommen, um an Karin Kobers Verabschiedung aus dem Küsterdienst teilzunehmen.

Mitten im Gottesdienst bat Pfarrer Johannes Seemann Karin Kober zu sich, um sie nun, öffentlich vor der Gemeinde, zu verabschieden und ihr für die langjährige Arbeit in und um die Kirche in Heftrich (und auch an den anderen Kirchorten) zu danken. Der große Blumenstrauß, welcher ihr dabei überreicht wurde, erfreute Karin sichtlich, ebenso der von Doris Künzl ausgesuchte und von der Vorsitzenden des Kirchenvorstandes Heftrich, Nieder-Oberrod und Kröftel vorgetragene Text über den „idealen Küster“ (sic).

 

Die Kirchengemeinde ist froh und dankbar, dass Karin, die inzwischen in Idstein wohnt, ihre ehrenamtlichen Tätigkeiten weiterführen möchte und bei Bedarf auch als Küsterin einspringen will.

Daher hatten die Beteiligten ein lachendes und ein weinendes Auge.

 

Denn Karin Kober vereinte viele der Eigenschaften auf sich, die im Pflichtenheft Gottes zum Modell ‚Küster‘ standen – so der Text – etwa pflegeleicht soll er (sie) sein, mit 160 beweglichen Teilen, Nerven wie Drahtseile haben, möglichst in allen Handwerksberufen zuhause sein und mindestens sechs paar Hände haben. Vor allem die drei Paar Augen waren wichtig, u.a. das am Hinterkopf, um zu sehen, was nicht gesehen werden soll, aber er wissen muss, und noch andere wundersame Eigenschaften. In dem Text streicht zum Schluss der Engel, welcher Gott bei der Erschaffung zusieht, dem Modell über die Wange und stellt fest, dass dort ein Leck sei. Gott klärt den Engel auf, dass das eine Träne sei, u.a. für Trauer, aber auch für Freude, „Die Träne ist das Überlaufventil.“.

 

Wir wünschen Karin Kober alles Gute und Gottes Segen und uns, dass sie noch lange integraler Bestandteil unserer Gemeinde bleibt.

Nachruf auf Pfarrer Axel Mette

2020-08-03: Heftrich (bd/me)

Die traurige Nachricht, dass Pfarrer Axel Mette im Alter von 64 Jahren am 2. August gestorben ist, hat uns sehr erschüttert.

Er war ein Mensch, dem man vertrauen konnte, der zuhörte, der mit uns lachte und mit uns traurig war - ein hervorragender Seelsorger.

 

Axel Mette kam 2018 nach dem Weggang von Markus Eisele als „Vakanz-Vertreter“ in unsere Gemeinden Heftrich, Bermbach, Nieder-Oberrod und Kröftel, um uns und unsere damalige Vikarin Antonia von Vieregge zu begleiten. Er unterstützte uns, bis wir 2019 mit Johannes Seemann einen neuen Pfarrer gefunden hatten.

Doch Axel Mette wurde für den Kirchenvorstand und die Menschen in unseren Gemeinden weit mehr als „nur“ ein Vertretungspfarrer. Er war ein wunderbarer Mensch, der aus seinem tiefen Glauben lebte, für die Menschen da war, sich für sie interessierte und sich um sie sorgte. Er nahm sich für sie Zeit und schenkte ihnen Aufmerksamkeit und Zuwendung.

 

Wir sind zutiefst dankbar, dass wir ihn kennenlernen und mit ihm zusammenarbeiten durften. Sehr schnell schuf er eine vertrauensvolle Atmosphäre, und wir wurden ein sehr gutes Vakanz-Team! Axel war ein äußerst aufmerksamer Zuhörer, der unsere Ideen zielführend bündeln und Begeisterung wecken konnte. Er war für uns immer ansprechbar, hörte zu, wenn die Herzen schwer waren, half uns, wenn wir nicht weiterwussten. Und so oft steckte uns sein herzliches Lachen an!

 

Vor knapp einem Jahr haben wir Pfarrer Mette in den Ruhestand verabschiedet. Viel zu wenig Zeit ist ihm und seiner Frau geblieben, die Zeit ohne Verpflichtungen zu genießen.

Schweren Herzens, aber voller Dankbarkeit müssen wir uns nun endgültig von unserem Vakanz-Pfarrer verabschieden, der in der Kürze der Zeit, die wir miteinander hatten, deutliche Spuren in den Herzen so vieler Menschen in unseren Gemeinden hinterlassen hat.

 

Unser tiefes Mitgefühl gilt seiner Frau Mareike und ihren Söhnen Benedict und Leon.

Gott, der Leben und Tod in seinen Händen hält, stärke uns alle mit seinem Trost und mit der Hoffnung der Auferstehung.

 

 Der Kirchenvorstand der Evangelischen Kirchengemeinden Heftrich, Bermbach, Nieder-Oberrod und Kröftel

 

2020-06-25: HBNOK (me)

KV-Sitzung in Zeiten von Corona

Auch der Kirchenvorstand von HBNOK muss Regeln bei der Zusammenkunft einhalten und saßen heute Abend im Gemeindehaus Bermbach 15 Kirchenvorsteherinnen und Kirchenvorsteher zur letzten Sitzung vor Sommerpause zusammen - fünf von Ihnen waren per Video (Jitsi) zugeschaltet. So konnte ein guter Abstand gewahrt werden und weil das Wetter sehr freundlich war, konnte die ganze Zeit gelüftet werden.

 

Im Verlauf der länger als drei Stunden dauernden Sitzung wurden verschiedene Themen besprochen und entschieden, etwa Termine für Veranstaltungen und Ausschüsse, notwendige Arbeiten an Gebäuden und Gelände, Haushaltsfragen und die Ausrichtung der Gemeinde in den kommenden Monaten.

 

U.a. wurde das Sicherheitskonzept für die Nutzung der Gemeindehäuser besprochen:
So kann in Bermbach der Gemeindesaal mit bis zu 16 Personen genutzt werden; das Untersgeschoss bleibt bis mindestens zum Ende der Sommerferien geschlossen; in Heftrich kann ebenfalls der Gemeindesaal mit bis zu 11 Personen genutzt werden; der Raum im OG bleibt auch hier vorerst geschlossen.
Die genauen Regeln können zur Nutzung der räume kann bei Beate Demmer, oder Pfr. Johannes Seemann angefragt werden.

 

Außerdem wurde festgelegt, dass die nächste Gemeindeversammlung am 27. September 2020 in der Pfarrkirche Heftrich stattfinden wird; die Themen für die Versammlung werden noch bekanntgeben.

2020-06-23: Heftrich (me)

An der Tür zur Pfarrkirche hing bislang der Schaukasten mit allen Informationen zum Gemeindeleben. Das war allerdings weniger ein Kasten, als ein Rahmen und der hat nun ein Alter erreicht, welches man ihm ansieht. Außerdem tat die Aufhängung der Tür nicht gut und für die Küsterinnen war es immer recht umständlich, dort Zettel und Plakate zu tauschen.
Da nun die Tür renoviert wird, wurde es Zeit, über einen guten Ersatz nachzudenken und nun ist dieser in Form eines großen Schaukastens bereits montiert (zwischen Zugang Langgasse und der Kirche).
Und ökonomisch war er überdies: der Kasten konnte gebraucht erworben werden.

Aufgestellt hat ihn Werner Künzel, mit Unterstützung von Manfred Götz, Armin Arndt und Stephan Ernst.
Ein herzlicher Dank an dieser Stelle dafür.
Der Schaukasten Neugasse bleibt natürlich in Betrieb.

2020-06-15: HBNOK (me)

 

Liebe Leser, ja, wir sind noch da. Vergangene Woche wollte ich während meiner Reise einen Beitrag erstellen, welcher dann für Sie hier veröffentlicht werden sollte. Aber - Asche auf mein Haupt - ein kleines Utensil hatte vergessen einzupacken: mein Netzkabel. Daher war ich offline - unfreiwillig.

Aber auch wenn es hier ruhig war, so ging auch letzte Woche das Gemeindeleben weiter; z.B. fanden am 7. und am 14. Juni in Heftrich Gottesdienste statt, welche beide aufgezeichnet und auf Youtube veröffentlicht worden sind.

Auch haben Pfarrer und Kirchenvorsteherinnen und Kirchenvorsteher in der letzte Woche getagt und sich u.a. mit den Finanzen der Gemeinde, mit Heizungen und Türen beschäftigt - dazu demnächst mehr.

 

Für die Funkstille bitte ich um Nachsicht und wünsche Ihnen einen schöne Woche.
Ihr Marc Eisele

2020-06-01: HBNOK (js/me)

 

Frohe Pfingsten

 

„Warum gehen die alle in die Kirche?“
„Die feiern da so einen Top-Influencer.“
Dies war der Text einer Karikatur von Thomas Plaßmann zum Thema Pfingsten – sehr spitze Feder! Denn zeitgemäßer hätte man nicht auf den Punkt bringen können, was Pfingsten eigentlich ist.
Denn Pfingsten ist das Fest des Heiligen Geistes und verweist auf ein Ereignis vor fast 2.000 Jahren – der Geburtsstunde unserer Kirche – ein Hochfest für Christen:
1 Und als der Pfingsttag gekommen war, waren sie alle beieinander an einem Ort. 2 Und es geschah plötzlich ein Brausen vom Himmel wie von einem gewaltigen Sturm und erfüllte das ganze Haus, in dem sie saßen. 3 Und es erschienen ihnen Zungen, zerteilt und wie von Feuer, und setzten sich auf einen jeden von ihnen, 4 und sie wurden alle erfüllt von dem Heiligen Geist und fingen an zu predigen in andern Sprachen, wie der Geist ihnen zu reden eingab.
5 Es wohnten aber in Jerusalem Juden, die waren gottesfürchtige Männer aus allen Völkern unter dem Himmel. 6 Als nun dieses Brausen geschah, kam die Menge zusammen und wurde verstört, denn ein jeder hörte sie in seiner eigenen Sprache reden. 7 Sie entsetzten sich aber, verwunderten sich und sprachen: Siehe, sind nicht diese alle, die da reden, Galiläer? 8 Wie hören wir sie denn ein jeder in seiner Muttersprache? 9 Parther und Meder und Elamiter und die da wohnen in Mesopotamien, Judäa und Kappadozien, Pontus und der Provinz Asia, 10 Phrygien und Pamphylien, Ägypten und der Gegend von Kyrene in Libyen und Römer, die bei uns wohnen, 11 Juden und Proselyten, Kreter und Araber: Wir hören sie in unsern Sprachen die großen Taten Gottes verkünden. 12 Sie entsetzten sich aber alle und waren ratlos und sprachen einer zu dem andern: Was will das werden? 13 Andere aber hatten ihren Spott und sprachen: Sie sind voll süßen Weins.
14 Da trat Petrus auf mit den Elf, erhob seine Stimme und redete zu ihnen: Ihr Juden, und alle, die ihr in Jerusalem wohnt, das sei euch kundgetan, vernehmt meine Worte! 15 Denn diese sind nicht betrunken, wie ihr meint, ist es doch erst die dritte Stunde des Tages; 16 sondern das ist's, was durch den Propheten Joel gesagt worden ist;
17 »Und es soll geschehen in den letzten Tagen, spricht Gott, da will ich ausgießen von meinem Geist auf alles Fleisch; und eure Söhne und eure Töchter sollen weissagen, und eure Jünglinge sollen Gesichte sehen, und eure Alten sollen Träume haben; 18 und auf meine Knechte und auf meine Mägde will ich in jenen Tagen von meinem Geist ausgießen, und sie sollen weissagen.
19 Und ich will Wunder tun oben am Himmel und Zeichen unten auf Erden, Blut und Feuer und Rauchdampf; 20 die Sonne soll in Finsternis verwandelt werden und der Mond in Blut, ehe der große und herrliche Tag des Herrn kommt. 21 Und es soll geschehen: Wer den Namen des Herrn anrufen wird, der soll gerettet werden.«“ (Apg 2, 1-21)
Ja was feiern die da? Brauchen wir das – ist das nicht vollkommen unzeitgemäß? Haben wir nicht andere Probleme?
Pfarrer Johannes Seemann ging in seiner Predigt im gestrigen Gottesdienst darauf ein:
Die einen möchten gerne so ein Pfingstfest erleben und fragen sich, was sie dafür tun können, die anderen halten die ganze Erzählung einfach nur für merkwürdig und altertümlich. Die Kirche ist mit Gebäuden und Pfarrern flächendeckend versorgt und wirklich gut organisiert – aber sie tut sich schwer mit Gottes Wirken zu rechnen.
Aber wir kann es geschehen, dass Pfingsten hier (in Heftrich) wirkt, das Gottes Geist und Gottes Gemeinde zusammenkommen?
Pfingsten ist für viele ein verlängertes Wochenende, geeignet für einen Kurzurlaub nach einer schweren Arbeitswoche. Die Gemeinschaft der Jünger, die die zu Jesus gehören versammeln sich an einem Ort (am Sonntag) und so entsteht ein Ort, für den Jesus seine Gegenwart versprochen hat, die Nähe des Heiligen Geistes spürbar ist.
Daher sollte man diese Gemeinschaft nicht geringschätzen, nicht die andern („die da“) alleine feiern lassen, um die Pfingsterfahrung nicht zu verpassen. Das Ja zur Gemeinschaft, der sonntägliche Gottesdienst ist keine drückende Pflicht – der Heilige Geist braucht keine volle Kirche – sondern es geht um uns alle, unseren Weg im Glauben und um das Geschenk, das allen zuteil wird, die das (die Nähe des Heiligen Geistes) erfahren können.
Dazu ein Zitat von Hermann Dietzfelbinger: ‚Es geht niemand nur privat für sich zur Versammlung der Gemeinde, und niemand bleibt nur für sich weg, sondern mit jedem Menschen, der zum Gottesdienst kommt oder von ihm wegbleibt, gewinnt oder verliert Gott ein Glied seiner Gemeinde, die seine Sache in der Welt vertreten soll.‘
Das in der Apostelgeschichte erzählte Ereignis, Feuerflammen, Rauschen, Reden in fremden Sprachen, das machten die Christen damals zum Stadtgespräch in Jerusalem. Sollen wir als Gemeinde darum bitten, dass uns das auch widerfährt?
Aber die Christen damals haben nicht darum geben. Es geschah, als sie sich einfach trafen. Gott der Heilige Geist wirkte ganz real in ihrer Mitte. Das tut er immer wieder, aber nicht auf unser Drängen hin, nicht um unseren Wunsch zu erfüllen. Das Grundbekenntnis der lutherischen Kirche besagt:
‚Der Heilige Geist wirkt den Glauben, wo und wann er will.‘
Gott ist souverän: er lässt Pfingsten geschehen.
Die Menschen damals waren von der Ereignissen verstört – der Heilige Geist wirkte für sie unerwartet. Gottes Geist ist zu groß, als dass der Mensch ihn, oder sein Wirken, einordnen könnte.
Kaum einer erwartet, dass in einem Gottesdienst etwas dieser Art geschieht, was kein Problem ist, wenn wir erst einmal verstört sind, erstaunt, verwundert – denn das löst Pfingsten aus.
Die Zuhörer Jesu wurden in ihren Sprachen angesprochen – ein Sprachwunder, das Gegenteil von dem, was in Babel, beim Turmbau geschah, wo die Menschen Gott gleich sein wollten. Sprache ist auf einmal kein Hemmnis mehr. Jesus ist als Versöhner in die Welt gekommen – er überwindet Trennendes, er stiftet Gemeinschaft.
Soll die Kirche heute Menschen Hilfe zur Bewältigung ihres Lebens geben? Bestimmt ein guter Ansatz. Sollen wir im Gottesdienst das Christsein feiern?
Es geht nicht darum. Die Gemeinde Jesu kann nicht davon aufhören, davon zu reden, was Gott Großes getan hat. Es geht um Jesus der für uns ans Kreuz gegangen und Ostern auferstanden ist.
Pfingsten bringt hier keine neue Botschaft, Pfingsten bringt Kraft und Mut die Botschaft Jesu zu verkünden. Die Herzen zu berühren und den Glauben zu wecken: „Wenn dann der Beistand kommt, wird er Euch helfen, die ganze Wahrheit zu verstehen, Denn er ist er Geist der Wahrheit … Er wird meine Herrlichkeit sichtbar machen. Denn was er Euch verkündet, empfängt er von mir.“
An Pfingsten ist von Gottes Taten die Rede.
Im Alten Testament kommt der Heilige Geist auf einzelne Mensch, etwa auf Josua, den Richter Israels. Aber nun geschieht etwas Neues: Gott handelt an allen Menschen. Wer immer zu ihm findet, wer immer ihm vertraut und auf seinen Namen getauft wird, der hat auch den Heiligen Geist, ist begabt und berufen, Zeugnis für Gott abzulegen; nicht Teil einer Herde von dummen Schafen, sondern vom Geist Gottes berührt.
Uns alle erreicht sein Wirken! Dazu hat Martin Luther gesagt: „Alle Christen sind wahrhaft geistlichen Standes, und ist unter ihnen kein Unterschied des Amtes … Was aus der Taufe gekrochen ist, das mag sich rühmen, dass es schon (zum) Priester, Bischof und Papst geweiht sei.“.
Besondere Ereignisse, ein schöne Gottesdienst, eine Freizeit mit starker Gemeinschaft sind schön und tun gut. Darauf zielt der Heilige Geist aber nicht ab, denn es geht um tiefgreifendes, wie Petrus sagt: „Jeder, der dann den Namen des Herrn anruft, wird gerettet werden.“
Das Trennende soll überwunden werden.Zu Glauben, im Glauben Schritte zu gehen, unser kleines, vergängliches Leben bei Gott zu Hause zu sehen, für immer bei ihm geborgen zu sein: Heimkommen zu Gott – darum zielt Pfingsten.
Auf das der Heiligen Geist zu uns allen komme! Frohe Pfingsten.

2020-05-05: Heftrich (cs/me)

2020-04-27: Heftrich (me)

Die zwischenzeitlich wirklich marode Haupttür der Pfarrkirche wurde nun abgeholt und befindet sich beim Schreiner zur Aufarbeitung. Zwischenzeitlich wurde eine Ersatztür eingesetzt.

Die Turmtüren sind nun beide eingesetzt (wie berichtet) und könne besichtigt werden.

(2020-02-25): HBNOK (wgt/me)

Steh auf und geh! - 2020 kommt der Weltgebetstag aus dem südafrikanischen Land Simbabwe.

 

„Ich würde ja gerne, aber…“ Wer kennt diesen oder ähnliche Sätze nicht? Doch damit ist es bald vorbei, denn Frauen aus Simbabwe laden ein, über solche Ausreden nachzudenken: beim Weltgebetstag am 06. März 2020.

 

Frauen aus Simbabwe haben für den Weltgebetstag 2020 den Bibeltext aus Johannes 5 zur Heilung eines Kranken ausgelegt: „Steh auf! Nimm deine Matte und geh!“, sagt Jesus darin zu einem Kranken. In ihrem Weltgebetstags-Gottesdienst lassen uns die Simbabwerinnen erfahren: Diese Aufforderung gilt allen. Gott öffnet damit Wege zu persönlicher und gesellschaftlicher Veränderung.

 

Die Autorinnen des Weltgebetstags 2020 wissen wovon sie schreiben, denn ihre Situation in dem krisengeplagten Land im südlichen Afrika ist alles andere als gut. Überteuerte Lebensmittel, Benzinpreise in unermesslichen Höhen und steigende Inflation sind für sie Alltag und nur einige der Schwierigkeiten, die sie zu bewältigen haben.

 

Die Gründe für den Zusammenbruch der Wirtschaft sind jahrelange Korruption und Misswirtschaft und vom Internationalen Währungsfonds auferlegte aber verfehlte Reformen. Bodenschätze könnten Simbabwe reich machen, doch davon profitieren andere.

 

Dass Menschen in Simbabwe aufstehen und für ihre Rechte kämpfen, ist nicht neu: Viele Jahre kämpfte die Bevölkerung für die Unabhängigkeit von Großbritannien, bis sie das Ziel 1980 erreichten. Doch der erste schwarze Präsident, Robert Mugabe, regierte das Land 37 Jahre und zunehmend autoritär.

 

Noch heute sind Frauen benachteiligt. Oft werden sie nach dem Tod ihres Mannes von dessen Familie vertrieben, weil sie nach traditionellem Recht keinen Anspruch auf das Erbe haben, auch wenn die staatlichen Gesetze das mittlerweile vorsehen.

 

Die Frauen aus Simbabwe haben verstanden, dass Jesu Aufforderung allen gilt und nehmen jeden Tag ihre Matte und gehen. Mit seiner Projektarbeit unterstützt der Weltgebetstag Frauen und Mädchen weltweit in ihrem Engagement: Zum Beispiel in Simbabwe, wo Mädchen und Frauen den Umgang mit sozialen Medien einüben, um ihrer Stimme Gehör zu verschaffen; mit einer Kampagne in Mali, die für den Schulbesuch von Mädchen wirbt. Oder mit der Organisation von Wasserschutzgebieten in El Salvador, verbunden mit Lobbyarbeit zum Menschenrecht auf Wasser.

 

Zusätzlich möchte der Weltgebetstag das hochverschuldete Simbabwe durch eine teilweise Entschuldung entlasten. Deshalb richtet sich der Weltgebetstag, zusammen mit seinen Mitgliedsorganisationen, dem Bündnis erlassjahr.de und anderen mit einer Unterschriftenaktion an die Bundesregierung. Das Geld soll Simbabwe stattdessen in Gesundheitsprogramme investieren, die der Bevölkerung zugutekommen. Unterschriften sind auf einer Unterschriftenliste am Weltgebetstag oder online (www.weltgebetstag.de/aktionen) möglich.

 

Über Länder- und Konfessionsgrenzen hinweg engagieren sich Frauen seit über 100 Jahren für den Weltgebetstag und machen sich stark für die Rechte von Frauen und Mädchen in Kirche und Gesellschaft. Alleine in Deutschland besuchen am 06. März 2020 hunderttausende Menschen die Gottesdienste und Veranstaltungen.

 

In untereren Gemeinden wird am Freitag, dem 6. März 2020, um 18 Uhr ein Gottesdienst in der Pfarrkirche Heftrich (Langgasse 25, 65 510 Heftrich) aus Anlass des Weltgebetstages stattfinden.
Im Anschluss geht es im Gemeindehaus weiter: bei Spezialitäten und Getränken aus Simbabwe kann das Thema weiter vertieft werden.

Sieben Fragezeichen und ein !

2020-02-16: HBNOK (me)

Morgen findet ein Vortreffen der diesjährigen Fastenaktion in unseren Gemeinden statt.

Die weiteren Termine können dem Flyer entnommen werden.

Pfarrkirche Heftrich: Sanierung der Türen

2020-02-02: Heftrich (me)
Wer am heutigen Sonntag die Pfarrkirche Heftrich besucht hatte, konnte sehen, dass die Durchgangstür durch eine Bau-Folie ersetzt worden war.

Tatsächlich wurde die Tür bereits saniert; es fehlt nur noch die Farbe.

Auch die Tür zum Turm ist in Bearbeitung und so können schon bald beide Türen in frischem Glanz wieder eingebaut werden.

Kommt, alles ist bereit!

Zum Weltgebetstag 2019 aus Slowenien

Kommt, alles ist bereit”: Mit der Bibelstelle des Festmahls aus Lukas 14 laden die slowenischen Frauen ein zum Weltgebetstag am 1. März 2019. Ihr Gottesdienst entführt uns in das Naturparadies zwischen Alpen und Adria, Slowenien. Und er bietet Raum für alle. Es ist noch Platz – besonders für all jene Menschen, die sonst ausgegrenzt werden wie Arme, Geflüchtete, Kranke und Obdachlose. Die Künstlerin Rezka Arnuš hat dieses Anliegen in ihrem Titelbild symbolträchtig umgesetzt. In über 120 Ländern der Erde rufen ökumenische Frauengruppen damit zum Mitmachen beim Weltgebetstag auf.

 

Slowenien ist eines der jüngsten und kleinsten Länder der Europäischen Union. Von seinen gerade mal zwei Millionen Einwohner*innen sind knapp 60 % katholisch. Obwohl das Land tiefe christliche Wurzeln hat, praktiziert nur gut ein Fünftel der Bevölkerung seinen Glauben. Bis zum Jahr 1991 war Slowenien nie ein unabhängiger Staat. Dennoch war es über Jahrhunderte Knotenpunkt für Handel und Menschen aus aller Welt. Sie brachten vielfältige kulturelle und religiöse Einflüsse mit. Bereits zu Zeiten Jugoslawiens galt der damalige Teilstaat Slowenien als das Aushängeschild für wirtschaftlichen Fortschritt. Heute liegt es auf der „berüchtigten“ Balkanroute, auf der im Jahr 2015 tausende vor Krieg und Verfolgung geflüchtete Menschen nach Europa kamen.

 

Mit offenen Händen und einem freundlichen Lächeln laden die slowenischen Frauen die ganze Welt zu ihrem Gottesdienst ein. Der Weltgebetstag ist in ihrem Land noch sehr jung. Seit 2003 gibt es ein landesweit engagiertes Vorbereitungs-Team. Dank Kollekten und Spenden zum Weltgebetstag der Sloweninnen fördert das deutsche Weltgebetstagskomitee die Arbeit seiner weltweiten Partnerinnen. „Kommt, alles ist bereit“ unter diesem Motto geht es im Jahr 2019 besonders um Unterstützung dafür, dass Frauen weltweit „mit am Tisch sitzen können“. Deshalb unterstützt die Weltgebetstagsbewegung aus Deutschland Menschenrechtsarbeit in Kolumbien, Bildung für Flüchtlingskinder im Libanon, einen Verein von Roma-Frauen in Slowenien und viele weitere Partnerinnen in Afrika, Asien, Europa und Lateinamerika.

 

Über Länder- und Konfessionsgrenzen hinweg engagieren sich Frauen für den Weltgebetstag. Seit über 100 Jahren macht die Bewegung sich stark für die Rechte von Frauen und Mädchen in Kirche und Gesellschaft. Am 1. März 2019 werden allein in Deutschland hundertausende Frauen, Männer, Jugendliche und Kinder die Gottesdienste und Veranstaltungen besuchen. Gemeinsam setzen sie am Weltgebetstag 2019 ein Zeichen für Gastfreundschaft und Miteinander: Kommt, alles ist bereit! Es ist noch Platz.

 

Lisa Schürmann, Weltgebetstag der Frauen – Deutsches Komitee e.V.

Abschied von Pfarrer Markus Eisele

Danke

Liebe Leserin, lieber Leser,

 

gestern wurde ich als Pfarrer der Kirchengemeinden verabschiedet. Es war ein unvergesslicher, bewegender und überwältigender Nachmittag mit Gottesdienst und Empfang in der Willi-Mohr-Halle. Ich danke allen, die gestern gekommen sind. Es war schön, sich noch einmal von Ihnen und Euch allen verabschieden zu können. Ich danke für alle guten Worte, Beiträge, Briefe und Präsente.

 

Allen, die tatkräftig geholfen haben, danke ich von Herzen! Dem einmaligen Kirchenvorstand unserer Gemeinden für die Organisation, allen, die Kirche und Willi-Mohr-Halle vorbereitet haben, allen, die für Speisen und Getränke gesorgt haben, allen, die "hinter der Kulissen" geholfen haben.

 

Ich war gerne Ihr und Euer Pfarrer!

 

Abschiedpredigt zum Nachlesen
2018 Predigt und Worte zum Abschied Pfar
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Die Weihnachtsgeschichte des Lukas-Evangeliums

Es begab sich aber zu der Zeit, dass ein Gebot von dem Kaiser Augustus ausging, dass alle Welt geschätzt würde. Und diese Schätzung war die allererste und geschah zur Zeit, da Quirinius Statthalter in Syrien war. Und jedermann ging, dass er sich schätzen ließe, ein jeglicher in seine Stadt.

 

Da machte sich auf auch Josef aus Galiläa, aus der Stadt Nazareth, in das judäische Land zur Stadt Davids, die da heißt Bethlehem, darum dass er von dem Hause und Geschlechte Davids war, auf dass er sich schätzen ließe mit Maria, seinem vertrauten Weibe; die war schwanger. Und als sie daselbst waren, kam die Zeit, dass sie gebären sollte. Und sie gebar ihren ersten Sohn und wickelte ihn in Windeln und legte ihn in eine Krippe; denn sie hatten sonst keinen Raum in der Herberge.

 

Und es waren Hirten in derselben Gegend auf dem Felde bei den Hürden, die hüteten des Nachts ihre Herde. Und des Herrn Engel trat zu ihnen, und die Klarheit des Herrn leuchtete um sie; und sie fürchteten sich sehr. Und der Engel sprach zu ihnen: Fürchtet euch nicht! Siehe, ich verkündige euch große Freude, die allem Volk widerfahren wird; denn euch ist heute der Heiland geboren, welcher ist Christus, der Herr, in der Stadt Davids. Und das habt zum Zeichen: Ihr werdet finden das Kind in Windeln gewickelt und in einer Krippe liegen. Und alsbald war da bei dem Engel die Menge der himmlischen Heerscharen, die lobten Gott und sprachen: Ehre sei Gott in der Höhe und Friede auf Erden bei den Menschen seines Wohlgefallens.

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Und da die Engel von ihnen gen Himmel fuhren, sprachen die Hirten untereinander: Lasst uns nun gehen gen Bethlehem und die Geschichte sehen, die da geschehen ist, die uns der Herr kundgetan hat. Und sie kamen eilend und fanden beide, Maria und Josef, dazu das Kind in der Krippe liegen.

 

Da sie es aber gesehen hatten, breiteten sie das Wort aus, welches zu ihnen von diesem Kinde gesagt war. Und alle, vor die es kam, wunderten sich über die Rede, die ihnen die Hirten gesagt hatten. Maria aber behielt alle diese Worte und bewegte sie in ihrem Herzen. Und die Hirten kehrten wieder um, priesen und lobten Gott für alles, was sie gehört und gesehen hatten, wie denn zu ihnen gesagt war.


Faszination Sternenzelt

von Randi Bornemann

„Weisst du wieviel Sterne stehen an dem blauen Himmelszelt?
… Gott, der Herr, hat sie gezählet, dass ihm auch nicht eines fehlet …“

 

So beginnt eines der Kinder- und Wiegenlieder, die mir meine Mutter abends immer vorsang. Vielleicht kommt daher auch das „Abendritual“, dass mein Vater sommers wie winters mit mir zum „Sternegucken“ vor’s Haus musste; die Faszination von den Sternen, die damals in den Nachkriegsjahren auch über der Stadt gut zu sehen waren.

Aber, woher kommt diese Begeisterung? Sie besteht ja weltweit, unabhängig vom Glauben, Lebensstandard, Alter – und das wohl seit Anbeginn der Zeiten wie uns Mythen, Sagen und archäologische Erkenntnisse erzählen! Khalil Gibran (1883-1931), libanesisch-amerikanischer Maler, Philosoph und Dichter, schrieb zu diesem Thema: „Die Sonne lehrt alle Lebewesen die Sehnsucht nach dem Licht. Doch es ist die Nacht, die uns alle zu den Sternen erhebt.“ So ist auch meist ein Sternen-himmel reliefartig oder als Fresko an den Decken

der Grabkammern ägyptischer Pharaonen oder anderer Würdenträger zu sehen. Auch in Kirchen befindet sich oft eine „Sternendecke“, so z.B. in der schönen, interessanten Kirche der Gemeinde Galingen - oder ganz in unserer Nähe: in der Wiesbadener Marktkirche.

Sternendecke der Kirche der Gemeinde Galingen
Sternendecke der Kirche der Gemeinde Galingen
Sternendecke der Marktkirche Wiesbaden
Sternendecke der Marktkirche Wiesbaden

Dabei sind die Lichtpunkte, die wir am nächtlichen Himmel sehen bis auf einige Ausnahmen keine Sterne, sondern in Wahrheit weit entfernte Sonnen, teilweise viel größer als unsere. Dies habe ich bei den Recherchen zu „Stern“ gelernt, im Internet unter http://lexikon.astronomie.info/sterne/ gefunden. Eigentlich logisch, denn bei den riesigen, unvorstellbaren Entfernungen im All kann wohl nur das starke Licht der Sonnen bei uns „ankommen“. Trotzdem werde ich weiterhin, wenn ich zum nächtlichen Himmel aufschaue, diesen als „Sternenhimmel“ auslegen. Denn die richtigere Bezeichnung „Sonnenhimmel“ lässt mich immer an den blauen Tages-Himmel mit strahlendem Sonnenschein und evtl. kleinen weißen Wolken denken. Vielleicht suche ich mir beim Betrachten des Sternenhimmels einen besonderen Lichtpunkt aus und frage mich, ob er auch Mittelpunkt eines Planetensystems ist wie unsere Sonne. Und ob vielleicht dort ein – eventuell sogar menschenähnliches – Lebewesen zu uns aufschaut und ebenfalls überlegt, ob es dort Lebewesen gibt, mit denen man zusammenkommen könnte, Freundschaft schließen und Erfahrungen austauschen.

 

Doch zurück zu den Sternen!

 

Natürlich wurden die Himmelskörper – Sonne, Mond, Sterne, Planeten – sorgfältig beobachtet. Sie gaben Hilfe zur Zeitbestimmung, z.B. war es nun leichter, den richtigen Zeitpunkt für die Aussaat zu bestimmen. So feierte man im alten Ägypten den nach Monaten wieder aufgehenden Sirius – dem Stern der Isis –, bedeutete das doch, dass die Nilüberschwemmungen einsetzten, die den für die spätere Ernte benötigten fruchtbaren Schlamm an den Ufern ablagerten.

Übrigens ist der Sirius der hellste Stern im Sternbild Canis major (Großer Hund) und heißt bei uns auch Hundsstern. Wenn er Ende Juli/Anfang August wieder am Firmament auftaucht beginnen die „Hundstage“, die heißesten Sommertage. So war es noch in meiner Jugendzeit. Heute ist ja das Wetter etwas „durcheinander gekommen“.

 

Wenn ich Sirius höre oder lese, muss ich an die Dogon denken. Sie sind ein afrikanisches Volk, das nun in Mali zu Hause ist. Sie kennen Sirius und die Besonderheiten dieses Sterns. Er wird von einem kleinen, mit bloßem Auge nicht sehbaren Stern umlaufen, Dauer eines Umlaufs 50 Jahre. Dieser kleine Stern, Sirius B, wurde von Astronomen erst im 19. Jahrhundert entdeckt. Woher wussten die Dogon von ihm? Vielleicht ist die Wahrheit nicht so mystisch wie es aussieht: Sirus B war schon seit einigen Jahren bekannt, als die Dogon danach befragt wurden. Es besteht also die Möglichkeit, dass sie von Missionaren oder Reisenden informiert wurden und somit kein „altes Wissen“ haben.

 

Auch bei der Navigation halfen die Sterne als es noch keinen Kompass gab (vom Navi konnte man nur träumen!). Südlich des Äquators war es meist das Kreuz des Südens. Da fällt mir gerade ein, das Kreuz des Südens ist im Wappen und auf den Fahnen von Samoa und den Commonwealth-Ländern Neuseeland und Australien abgebildet, Samoa und Australien zeigen richtig fünf Sterne, Neuseeland nur vier.

 

Auf der Nordhalbkugel ist der Polarstern, die so genannte axis mundi (Weltachse), die Navigationshilfe par excellence. Polarstern – ist er eventuell auch der Nordstern der alten Ägypter? In den Pyramiden führt von allen Grabkammern ein Schacht nach Norden. Der Geist des Pharaos soll durch diesen Schacht zum Nordstern gelangen, um seine Unsterblichkeit zu erhalten.

 

Die drei Gürtelsterne und der Orionnebel im Wintersternbild Orion
Die drei Gürtelsterne und der Orionnebel im Wintersternbild Orion

„Pyramiden“ ist das Stichwort für das Sternbild Orion. Den heute noch gültigen Name gaben die antiken Griechen nach ihrem großen Jäger. Bei den Ägyptern verkörperte das Sternbild Osiris. Ich habe schon vor Jahren gelesen, dass die drei Pyramiden von Gizeh den drei Sternen von Orions Gürtel entsprechen. Ein Studium der Landkarte zeigt, dass weitere Pyramiden und Heiligtümer den anderen Orion-Sternen entsprechen. Der Nil stellt die Milchstraße dar. Aber auch die Sterne bleiben nicht fest an einer Stelle stehen. Dank EDV kann man heute errechnen, wann der ägyptische, irdische Orion seinem himmlischen entsprach. In einem kürzlich gehörten Vortrag des belgischen Ingenieurs Robert Bauval wurde das Jahr 13.500 v.Chr. genannt – ganz schön lange her! Ich sage nicht, das ist richtig; ich sage allerdings auch nicht, dass das nicht sein kann.

 

Warum? Da steht vor den Pyramiden die große Sphinx mit Löwenkörper. Sie ist bedeutend älter als – wie bisher angenommen – die Pyramiden. Und sie schaut in die Richtung, in der zu ihrer Bauzeit (etwa 10.500 v.Chr.) das Sternbild Löwe am Horizont aufging.

 

Interessant ist, dass die drei Sterne des Oriongürtels direkt auf Sirius zeigen. Somit wären drei ägyptische große, wichtige Götter verbunden: Orion = Osiris, Sirius = Isis und Canis Major = Anubis.

Zurück zu Orion. Das Sternbild, bzw. das, wofür es in den Mythen stand, muss sehr wichtig gewesen sein. Bleiben wir in Afrika: In der östlichen Sahara, 500 Meilen südlich von Kairo steht ein Steinkreis im Wüstensand, der auch drei Menhire einschließt, die den Gürtelsternen des Orion entsprechen. Einen ähnlichen Steinkreis – auch mit diesen drei Menhiren – hat man in Südafrika gefunden.

 

Wie sieht es in der „Neuen Welt“ aus, die vielleicht doch eine „alte“ ist? Die Anasazi und Hopi waren fleißig: Sie spiegelten mehre Sternbilder auf der Erde, Schwerpunkt ist Arizona mit Orion, und Stier, in Kalifornien und Nevada sind Widder und die Plejaden, in New Mexico ist der Canis Major mit Sirius. In Mexico, nahe bei Palenque kann man den größten Teil des

 

Orion sehen, der Rest verschwindet im Golf von Mexico. (Bei Interesse können Sie unter www.theorionzone.com [Additional Links in The Orion Zone, Maps of The Orion Zone] wunderbare Landkarten studieren.) Nordöstlich von Mexico-Stadt befinden sich die Ruinen von Teotihuacán. Auch hier bilden die drei Pyramiden den Gürtel des Orion.

 

Bei den Recherchen zu diesem Artikel habe ich festgestellt, dass nun auch versucht wird herauszufinden, ob statt der Gürtelsterne des Orion eine bestimmte Konstellation der Planeten Erde, Venus und Merkur die Anordnung der Gizeh-Pyramiden bestimmt hat. Ich bin kein Astronom und bin gespannt, welche Meinung sich durchsetzt.

 

Ebenfalls entdeckt habe ich, dass die drei Gürtelsterne des Orion auch eine christliche Bezeichnung haben: Sie werden auch die „Drei Könige“ genannt, oder „Jakobsstab“, „Jakobsleiter“.

 

Mir ist aufgefallen, dass Orion in Afrika, Nord- und Mittelamerika den alten Völkern bekannt war. Wie sieht es in Asien und Australien aus? Da habe ich nichts gefunden, aber es kann gut möglich sein, dass man doch noch ein irdisches Pendant zum himmlischen Orion entdeckt. Ich habe kürzlich erfahren, dass es in Indonesien Megalith--Bauwerke gibt. So steht z.B. auf Java die vermutlich älteste Steinpyramide der Welt (anscheinend eine Stufenpyramide), geschätztes Alter 20.000 Jahre. Auch in China gibt es Pyramiden und in Australien hat man ägyptische Hieroglyphen gefunden. Die Echtheit muss noch geprüft werden. Trotzdem denke ich, dass die Chancen für einen irdischen Orion gut stehen.

 

Über Sterne ließ sich noch viel schreiben. Auf jeden Fall werde ich beim nächsten Blick auf einen Sternenhimmel versuchen, ihn so wie die alten Völker zu sehen. So, wie es schon Marc Aurel (121-180), römischer Kaiser und Philosoph, geschrieben hat: „Blicke zu den Sternen empor – als wandelst du mit ihnen. Solche Gedanken reinigen die Seele von dem Schmutz des Erdenlebens.“

 

Zum Schluss noch ein Gedanke von Christian Morgenstern (1871-1914), deutscher Dichter, Schriftsteller und Übersetzer, der nicht nur zu seiner Zeit aktuell war, sondern auch heute noch gültig ist, vielleicht mehr denn je: „Es ist wohl gerade in unserer aufgeregten Epoche mehr denn je nötig, den Blick aus den Tagesaffären hochzuheben und ihn von der Tageszeitung weg auf jene Zeitung zu richten, deren Buchstaben die Sterne sind, deren Inhalt die Liebe und deren Verfasser Gott ist.“


Randi Bornemann

 

Abb./Fotos: Wikipedia, R. Wagner, R. Bornemann

 

Das Wahlergebnis

Am Sonntag, 26. April, haben die Wahlberechtigtenin Nieder-Oberrod und Kröftel, Bermbach und Heftrich ihre Kirchenvorsteherinnen und Kirchenvorsteher gewählt.

 

Die Wahlbeteiligung lag in Heftrich bei 33,9 %, in Bermbach bei 29,6 % und in Nieder-Oberrod-Kröftel bei 25,4%.

 

Zur Wahl aufgerufen waren in Heftrich 566, in Bermbach 527 Wahlberechtigte, sowie in Nieder-Oberrod und Kröftel 408 Wahlberechtigte.

 

Den künftigen Kirchenvorständen gehören an

 

Heftrich

 

  • Bärbel Arnemann
  • Beate Demmer
  • Shalin Diels (Jugenddelegierte)
  • Marc Eisele
  • Ann-Kathrin Ernst (Jugenddelegierte)
  • Edda Klein
  • Marcus Moos
  • Manuela Quint-Hartmann
  • Angelika Sahl-Barbehön
  • Nancy Walter

 

Am Sonntag, 26. April, haben die Wahlberechtigtenin Nieder-Oberrod und Kröftel, Bermbach und Heftrich ihre Kirchenvorsteherinnen und Kirchenvorsteher gewählt.

 

Die Wahlbeteiligung lag in Heftrich bei 33,9 %, in Bermbach bei 29,6 % und in Nieder-Oberrod-Kröftel bei 25,4%.

 

Zur Wahl aufgerufen waren in Heftrich 566, in Bermbach 527 Wahlberechtigte, sowie in Nieder-Oberrod und Kröftel 408 Wahlberechtigte.

 

Den künftigen Kirchenvorständen gehören an

 

Heftrich

 

  • Bärbel Arnemann
  • Beate Demmer
  • Shalin Diels (Jugenddelegierte)
  • Marc Eisele
  • Ann-Kathrin Ernst (Jugenddelegierte)
  • Edda Klein
  • Marcus Moos
  • Manuela Quint-Hartmann
  • Angelika Sahl-Barbehön
  • Nancy Walter

 

Kirchenvorstand Bermbach


  • Selina Flach (Jugenddelegierte)
  • Gisela Hübscher
  • Ursula Kilb
  • Silvia Marx
  • Jule Nagel (Jugenddelegierte)
  • Manfred Nickel
  • Stefan Plaum
  • Tanja Rust
  • Angelique Schneider
  • Andrea Singhof-Hönge


Nieder-Oberrod und Kröftel

  • Sabrina John
  • Sonja Kilb
  • Charlotte Rühl (Jugenddelegierte)
  • Stephanie Schartmann
  • Lukas Schmidt (Jugenddelegierter)

Wir freuen uns, dass künftig dem Kirchenvorstand sechs Jugenddelegierte angehören. Jugenddelegierte sind zwischen 14 und 18 Jahre alt. Sobald sie das 18. Lebensjahr vollendet haben, werden sie reguläre Mitglieder des Kirchenvorstands mit Stimmrecht.

Wir danken allen Kandidatinnen und Kandidaten für ihre Bereitschaft zur Kandidatur. Ein Riesendank geht auch an die Wahlvorstände (insgesamt 24 Personen), die dafür gesorgt haben, dass am Wahltag die Wahllokale geöffnet waren.

Mahnung zum Frieden - aus der Predigt vom Volkstrauertag

"Waffen schaffen keinen Frieden. Menschen schaffen Frieden." Darauf verwies Pfarrer Markus Eisele in seiner Predigt am Volkstrauertag. Und weiter: "Die schärfste Waffe, die wir haben, ist unsere Zunge. Krieg beginnt, wo Menschen vorher friedlich zusammengelebt haben. Er beginnt vor Ort. Unfrieden entsteht, wo Menschen zu Opfern werden. Ich erinnere an die Zeit der Hexenverfolgung in Idstein und bin so dankbar für die Rehabilitierung der Opfer erst vor wenigen Tagen durch das Idsteiner Stadtparlament.

 

Unfrieden beginnt vor Ort. Und heute nennt man Hexenverfolgung Mobbing. In der Schule, in Nachbarschaften und in unseren Internet-Zeiten bei Facebook, WhatsApp, Twitter und Co. Nirgendwo sollten wir es akzeptieren und tolerieren, wenn Menschen an den Pranger gestellt werden, wo mit Worten Menschen verletzt werden. Wir brauchen keine grob fahrlässige Kriegsrhetorik, wie einfach und schnell geht es heute, einen Shitstorm zu starten und Menschen zu schaden. Wie schnell hat man etwas ausgelöst, dessen Folgen man nicht überblickt hat und das nicht rückholbar ist. Als Christinnen und Christen sind wir aufgerufen, anders zu leben und zu sprechen und zu handeln. Denn Frieden beginnt vor Ort und im Kleinen. Deswegen sollen wir alle darauf achten, wie wir selber mit Konflikten umgehen. Der Friede ist verwundbar, er ist schwach, er ist fragil und zerbrechlich. Der Friede braucht Friedensstifter.Jeder von uns soll so ein Friedensstifter und darin unseren Kindern und Jugendlichen ein Vorbild sein. "


Unsere Konfis haben einen Text für das Friedensgebet in Idstein geschrieben.

Die Schöpfung von Randi Bornemann
Langversion des Beitrags im Gemeindebrief
Die Schöpfungsgeschichte in der Bibel La
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