Aktuelles & Vergangenes

Markus Eisele wird neuer Theologischer Vorstand der Graf Recke Stiftung

Der hessen-nassauische Pfarrer Markus Eisele steht an der Spitze einer der ältesten diakonischen Einrichtungen in Deutschland. Ab Februar ist er Theologischer Vorstand der Graf Recke Stiftung in Düsseldorf.

Der hessen-nassauische Pfarrer Markus Eisele wird ab 1. Februar Theologischer Vorstand der Graf Recke Stiftung in Düsseldorf. Der 49 Jahre alte evangelische Theologe aus den Kirchengemeinden Heftrich, Bermbach, Nieder-Oberrod und Kröftel im Rheingau-Taunus-Kreis steht dann an der Spitze einer der ältesten diakonischen Einrichtungen in Deutschland mit über 2.000 Beschäftigten.

 

Eisele blickt gespannt auf die kommende Aufgabe: „Seit vielen Jahren liegen mir diakonische Themen am Herzen. Gemeinsam mit den vielen engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter möchte ich mich nun mit ganzer Kraft an die Seite derer stellen, die dank der Graf Recke Stiftung ihr Leben meistern. Darauf freue ich mich sehr.“

 

Die Graf Recke Stiftung ist eine der ältesten diakonischen Einrichtungen Deutschlands. 1822 gründete Graf von der Recke-Volmerstein ein »Rettungshaus« für Straßenkinder in Düsselthal. Heute arbeiten über 2.000 Mitarbeitende in den drei Geschäftsbereichen der Graf Recke Stiftung und betreuen fast 3.800 Menschen – vom Säugling bis zum Senioren.

Brief an die Gemeinde
Der Brief von Pfarrer Markus Eisele an die Menschen in Heftrich, Bermbach, Nieder-Oberrod und Kröftel
Liebe Gemeinde.pdf
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Gemeindebrief

Thema "Offenheit"

Der Gemeindebrief für die Monate September bis November bietet wieder viel Lesestoff rund um das Reformationsjahr. Unser Schwerpunktthema dieses Mal: "Offenheit". Präses Patricia Garnadt erklärt im Interview, was Sie dazu denkt und Dr. Ulrich Wilhelmi formuliert Fragen und Gedanken zum Thema. Dazu ein Rückblicke auf das Jubiläum in Bermbach, einen Kindergottesdienst-Tag zur Taufe. Außerdem Interessantes zum Neandertal, Hildegard von Bingen, zum Ersten Gebot und wie immer Termine, Infos und Neues aus dem Kirchenvorstand.

170820_GB_4_2017_web.pdf
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Faszination Sternenzelt

von Randi Bornemann

„Weisst du wieviel Sterne stehen an dem blauen Himmelszelt?
… Gott, der Herr, hat sie gezählet, dass ihm auch nicht eines fehlet …“

 

So beginnt eines der Kinder- und Wiegenlieder, die mir meine Mutter abends immer vorsang. Vielleicht kommt daher auch das „Abendritual“, dass mein Vater sommers wie winters mit mir zum „Sternegucken“ vor’s Haus musste; die Faszination von den Sternen, die damals in den Nachkriegsjahren auch über der Stadt gut zu sehen waren.

Aber, woher kommt diese Begeisterung? Sie besteht ja weltweit, unabhängig vom Glauben, Lebensstandard, Alter – und das wohl seit Anbeginn der Zeiten wie uns Mythen, Sagen und archäologische Erkenntnisse erzählen! Khalil Gibran (1883-1931), libanesisch-amerikanischer Maler, Philosoph und Dichter, schrieb zu diesem Thema: „Die Sonne lehrt alle Lebewesen die Sehnsucht nach dem Licht. Doch es ist die Nacht, die uns alle zu den Sternen erhebt.“ So ist auch meist ein Sternen-himmel reliefartig oder als Fresko an den Decken

der Grabkammern ägyptischer Pharaonen oder anderer Würdenträger zu sehen. Auch in Kirchen befindet sich oft eine „Sternendecke“, so z.B. in der schönen, interessanten Kirche der Gemeinde Galingen - oder ganz in unserer Nähe: in der Wiesbadener Marktkirche.

Sternendecke der Kirche der Gemeinde Galingen
Sternendecke der Kirche der Gemeinde Galingen
Sternendecke der Marktkirche Wiesbaden
Sternendecke der Marktkirche Wiesbaden

Dabei sind die Lichtpunkte, die wir am nächtlichen Himmel sehen bis auf einige Ausnahmen keine Sterne, sondern in Wahrheit weit entfernte Sonnen, teilweise viel größer als unsere. Dies habe ich bei den Recherchen zu „Stern“ gelernt, im Internet unter http://lexikon.astronomie.info/sterne/ gefunden. Eigentlich logisch, denn bei den riesigen, unvorstellbaren Entfernungen im All kann wohl nur das starke Licht der Sonnen bei uns „ankommen“. Trotzdem werde ich weiterhin, wenn ich zum nächtlichen Himmel aufschaue, diesen als „Sternenhimmel“ auslegen. Denn die richtigere Bezeichnung „Sonnenhimmel“ lässt mich immer an den blauen Tages-Himmel mit strahlendem Sonnenschein und evtl. kleinen weißen Wolken denken. Vielleicht suche ich mir beim Betrachten des Sternenhimmels einen besonderen Lichtpunkt aus und frage mich, ob er auch Mittelpunkt eines Planetensystems ist wie unsere Sonne. Und ob vielleicht dort ein – eventuell sogar menschenähnliches – Lebewesen zu uns aufschaut und ebenfalls überlegt, ob es dort Lebewesen gibt, mit denen man zusammenkommen könnte, Freundschaft schließen und Erfahrungen austauschen.

 

Doch zurück zu den Sternen!

 

Natürlich wurden die Himmelskörper – Sonne, Mond, Sterne, Planeten – sorgfältig beobachtet. Sie gaben Hilfe zur Zeitbestimmung, z.B. war es nun leichter, den richtigen Zeitpunkt für die Aussaat zu bestimmen. So feierte man im alten Ägypten den nach Monaten wieder aufgehenden Sirius – dem Stern der Isis –, bedeutete das doch, dass die Nilüberschwemmungen einsetzten, die den für die spätere Ernte benötigten fruchtbaren Schlamm an den Ufern ablagerten.

Übrigens ist der Sirius der hellste Stern im Sternbild Canis major (Großer Hund) und heißt bei uns auch Hundsstern. Wenn er Ende Juli/Anfang August wieder am Firmament auftaucht beginnen die „Hundstage“, die heißesten Sommertage. So war es noch in meiner Jugendzeit. Heute ist ja das Wetter etwas „durcheinander gekommen“.

 

Wenn ich Sirius höre oder lese, muss ich an die Dogon denken. Sie sind ein afrikanisches Volk, das nun in Mali zu Hause ist. Sie kennen Sirius und die Besonderheiten dieses Sterns. Er wird von einem kleinen, mit bloßem Auge nicht sehbaren Stern umlaufen, Dauer eines Umlaufs 50 Jahre. Dieser kleine Stern, Sirius B, wurde von Astronomen erst im 19. Jahrhundert entdeckt. Woher wussten die Dogon von ihm? Vielleicht ist die Wahrheit nicht so mystisch wie es aussieht: Sirus B war schon seit einigen Jahren bekannt, als die Dogon danach befragt wurden. Es besteht also die Möglichkeit, dass sie von Missionaren oder Reisenden informiert wurden und somit kein „altes Wissen“ haben.

 

Auch bei der Navigation halfen die Sterne als es noch keinen Kompass gab (vom Navi konnte man nur träumen!). Südlich des Äquators war es meist das Kreuz des Südens. Da fällt mir gerade ein, das Kreuz des Südens ist im Wappen und auf den Fahnen von Samoa und den Commonwealth-Ländern Neuseeland und Australien abgebildet, Samoa und Australien zeigen richtig fünf Sterne, Neuseeland nur vier.

 

Auf der Nordhalbkugel ist der Polarstern, die so genannte axis mundi (Weltachse), die Navigationshilfe par excellence. Polarstern – ist er eventuell auch der Nordstern der alten Ägypter? In den Pyramiden führt von allen Grabkammern ein Schacht nach Norden. Der Geist des Pharaos soll durch diesen Schacht zum Nordstern gelangen, um seine Unsterblichkeit zu erhalten.

 

Die drei Gürtelsterne und der Orionnebel im Wintersternbild Orion
Die drei Gürtelsterne und der Orionnebel im Wintersternbild Orion

„Pyramiden“ ist das Stichwort für das Sternbild Orion. Den heute noch gültigen Name gaben die antiken Griechen nach ihrem großen Jäger. Bei den Ägyptern verkörperte das Sternbild Osiris. Ich habe schon vor Jahren gelesen, dass die drei Pyramiden von Gizeh den drei Sternen von Orions Gürtel entsprechen. Ein Studium der Landkarte zeigt, dass weitere Pyramiden und Heiligtümer den anderen Orion-Sternen entsprechen. Der Nil stellt die Milchstraße dar. Aber auch die Sterne bleiben nicht fest an einer Stelle stehen. Dank EDV kann man heute errechnen, wann der ägyptische, irdische Orion seinem himmlischen entsprach. In einem kürzlich gehörten Vortrag des belgischen Ingenieurs Robert Bauval wurde das Jahr 13.500 v.Chr. genannt – ganz schön lange her! Ich sage nicht, das ist richtig; ich sage allerdings auch nicht, dass das nicht sein kann.

 

Warum? Da steht vor den Pyramiden die große Sphinx mit Löwenkörper. Sie ist bedeutend älter als – wie bisher angenommen – die Pyramiden. Und sie schaut in die Richtung, in der zu ihrer Bauzeit (etwa 10.500 v.Chr.) das Sternbild Löwe am Horizont aufging.

 

Interessant ist, dass die drei Sterne des Oriongürtels direkt auf Sirius zeigen. Somit wären drei ägyptische große, wichtige Götter verbunden: Orion = Osiris, Sirius = Isis und Canis Major = Anubis.

Zurück zu Orion. Das Sternbild, bzw. das, wofür es in den Mythen stand, muss sehr wichtig gewesen sein. Bleiben wir in Afrika: In der östlichen Sahara, 500 Meilen südlich von Kairo steht ein Steinkreis im Wüstensand, der auch drei Menhire einschließt, die den Gürtelsternen des Orion entsprechen. Einen ähnlichen Steinkreis – auch mit diesen drei Menhiren – hat man in Südafrika gefunden.

 

Wie sieht es in der „Neuen Welt“ aus, die vielleicht doch eine „alte“ ist? Die Anasazi und Hopi waren fleißig: Sie spiegelten mehre Sternbilder auf der Erde, Schwerpunkt ist Arizona mit Orion, und Stier, in Kalifornien und Nevada sind Widder und die Plejaden, in New Mexico ist der Canis Major mit Sirius. In Mexico, nahe bei Palenque kann man den größten Teil des

 

Orion sehen, der Rest verschwindet im Golf von Mexico. (Bei Interesse können Sie unter www.theorionzone.com [Additional Links in The Orion Zone, Maps of The Orion Zone] wunderbare Landkarten studieren.) Nordöstlich von Mexico-Stadt befinden sich die Ruinen von Teotihuacán. Auch hier bilden die drei Pyramiden den Gürtel des Orion.

 

Bei den Recherchen zu diesem Artikel habe ich festgestellt, dass nun auch versucht wird herauszufinden, ob statt der Gürtelsterne des Orion eine bestimmte Konstellation der Planeten Erde, Venus und Merkur die Anordnung der Gizeh-Pyramiden bestimmt hat. Ich bin kein Astronom und bin gespannt, welche Meinung sich durchsetzt.

 

Ebenfalls entdeckt habe ich, dass die drei Gürtelsterne des Orion auch eine christliche Bezeichnung haben: Sie werden auch die „Drei Könige“ genannt, oder „Jakobsstab“, „Jakobsleiter“.

 

Mir ist aufgefallen, dass Orion in Afrika, Nord- und Mittelamerika den alten Völkern bekannt war. Wie sieht es in Asien und Australien aus? Da habe ich nichts gefunden, aber es kann gut möglich sein, dass man doch noch ein irdisches Pendant zum himmlischen Orion entdeckt. Ich habe kürzlich erfahren, dass es in Indonesien Megalith--Bauwerke gibt. So steht z.B. auf Java die vermutlich älteste Steinpyramide der Welt (anscheinend eine Stufenpyramide), geschätztes Alter 20.000 Jahre. Auch in China gibt es Pyramiden und in Australien hat man ägyptische Hieroglyphen gefunden. Die Echtheit muss noch geprüft werden. Trotzdem denke ich, dass die Chancen für einen irdischen Orion gut stehen.

 

Über Sterne ließ sich noch viel schreiben. Auf jeden Fall werde ich beim nächsten Blick auf einen Sternenhimmel versuchen, ihn so wie die alten Völker zu sehen. So, wie es schon Marc Aurel (121-180), römischer Kaiser und Philosoph, geschrieben hat: „Blicke zu den Sternen empor – als wandelst du mit ihnen. Solche Gedanken reinigen die Seele von dem Schmutz des Erdenlebens.“

 

Zum Schluss noch ein Gedanke von Christian Morgenstern (1871-1914), deutscher Dichter, Schriftsteller und Übersetzer, der nicht nur zu seiner Zeit aktuell war, sondern auch heute noch gültig ist, vielleicht mehr denn je: „Es ist wohl gerade in unserer aufgeregten Epoche mehr denn je nötig, den Blick aus den Tagesaffären hochzuheben und ihn von der Tageszeitung weg auf jene Zeitung zu richten, deren Buchstaben die Sterne sind, deren Inhalt die Liebe und deren Verfasser Gott ist.“


Randi Bornemann

 

Abb./Fotos: Wikipedia, R. Wagner, R. Bornemann

 

Martin -Buber-Gedenktag in Heidelberg

Theologin Marion Bubeck berichtet von einem denkwürdigen Ereignis

Abschiedsgottesdienst von Vikar Georges Cezanne in Bermbach

Am 28. Juni 2015 haben wir unseren Vikar Georges Cezanne beim Spätschicht-Open-Air in Bermbach verabschiedet. Vikar Cezanne hat fast drei Jahre lang in unserer Gemeinde mitgearbeitet, hat viele in Freude und Leid begleitet, neue Impulse in unser Gemeindeleben eingebracht und war in dieser Zeit eine Bereicherung für die Kirchengemeinden und uns alle. Dafür möchten wir von Herzen danken! Vor ihm liegt noch ein halbes Jahr Spezialvikariat als Religionslehrer an einer Schule. In dieser Zeit wird er weiter in Bermbach wohnen, so dass wir ihn am 1. Advent ein zweites Mal - dann ganz offiziell - verabschieden, bevor er umziehen wird.

Wer Vikar Georges Cezanne kennt, weiß, dass sein Herz für Kino und Filme schlägt. Die Liebe zu Peter Jackson Filmklassiker „Hobbit“ von Tolkiens teilt er mit vielen Cineasten. Darin muss Hobbit Bilbo Beutlin mit Wandermagier Gandalf und vielen fantastischen Filmfiguren Abenteuer bewältigen. Im Spätschicht ging es um den Aufbrauch aus dem Auenland, der idyllischen Heimat Bilbos. Ein Symbol für vielfältige Aufbrüche in der ganz realen Welt.

 

In der Predigt sagte Vikar Georges Cezanne: "Bilbo und Abraham brechen auf zu „neuen Ufern“. Sie sind nicht allein. Bilbo hat die Zwerge und den Zauberer Gandalf. Abraham allerdings weiß Gott auf seiner Seite. Er erhält die Verheißung, die sich erst mit seinem Aufbruch erfüllen kann. Das bedeutet hier, nur durch Bewegung, durch das wagen von Neuem, kann sich Gottes Wort an Abraham erfüllen: „ich will dich zum großen Volk machen und will dich segnen“. Heute geht für mich offiziell eine Zeit zu Ende, die Zeit des Vikariats. Der Ruf zum Aufbruch kommt zwar in meinem Fall aus Darmstadt. Aber ich will vertrauen, vor allem auf die Zusage Gottes, die auch mir, die auch uns gilt."

 

Spätschicht-Gottesdienst "Aufbruch vom Auenland"
Verabschiedungsgottesdienst von Vikar Georges Cezanne
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Unser aktueller Gemeindebrief

Gemeindebrief Juni bis August 2015
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Das Wahlergebnis

Am Sonntag, 26. April, haben die Wahlberechtigtenin Nieder-Oberrod und Kröftel, Bermbach und Heftrich ihre Kirchenvorsteherinnen und Kirchenvorsteher gewählt.

 

Die Wahlbeteiligung lag in Heftrich bei 33,9 %, in Bermbach bei 29,6 % und in Nieder-Oberrod-Kröftel bei 25,4%.

 

Zur Wahl aufgerufen waren in Heftrich 566, in Bermbach 527 Wahlberechtigte, sowie in Nieder-Oberrod und Kröftel 408 Wahlberechtigte.

 

Den künftigen Kirchenvorständen gehören an

 

Heftrich

 

  • Bärbel Arnemann
  • Beate Demmer
  • Shalin Diels (Jugenddelegierte)
  • Marc Eisele
  • Ann-Kathrin Ernst (Jugenddelegierte)
  • Edda Klein
  • Marcus Moos
  • Manuela Quint-Hartmann
  • Angelika Sahl-Barbehön
  • Nancy Walter

 

Am Sonntag, 26. April, haben die Wahlberechtigtenin Nieder-Oberrod und Kröftel, Bermbach und Heftrich ihre Kirchenvorsteherinnen und Kirchenvorsteher gewählt.

 

Die Wahlbeteiligung lag in Heftrich bei 33,9 %, in Bermbach bei 29,6 % und in Nieder-Oberrod-Kröftel bei 25,4%.

 

Zur Wahl aufgerufen waren in Heftrich 566, in Bermbach 527 Wahlberechtigte, sowie in Nieder-Oberrod und Kröftel 408 Wahlberechtigte.

 

Den künftigen Kirchenvorständen gehören an

 

Heftrich

 

  • Bärbel Arnemann
  • Beate Demmer
  • Shalin Diels (Jugenddelegierte)
  • Marc Eisele
  • Ann-Kathrin Ernst (Jugenddelegierte)
  • Edda Klein
  • Marcus Moos
  • Manuela Quint-Hartmann
  • Angelika Sahl-Barbehön
  • Nancy Walter

 

Kirchenvorstand Bermbach


  • Selina Flach (Jugenddelegierte)
  • Gisela Hübscher
  • Ursula Kilb
  • Silvia Marx
  • Jule Nagel (Jugenddelegierte)
  • Manfred Nickel
  • Stefan Plaum
  • Tanja Rust
  • Angelique Schneider
  • Andrea Singhof-Hönge


Nieder-Oberrod und Kröftel

  • Sabrina John
  • Sonja Kilb
  • Charlotte Rühl (Jugenddelegierte)
  • Stephanie Schartmann
  • Lukas Schmidt (Jugenddelegierter)

Wir freuen uns, dass künftig dem Kirchenvorstand sechs Jugenddelegierte angehören. Jugenddelegierte sind zwischen 14 und 18 Jahre alt. Sobald sie das 18. Lebensjahr vollendet haben, werden sie reguläre Mitglieder des Kirchenvorstands mit Stimmrecht.

Wir danken allen Kandidatinnen und Kandidaten für ihre Bereitschaft zur Kandidatur. Ein Riesendank geht auch an die Wahlvorstände (insgesamt 24 Personen), die dafür gesorgt haben, dass am Wahltag die Wahllokale geöffnet waren.

"Nehmt einander an, wie Christus euch angenommen hat zum Lobe Gottes"

Predigt am Silvesterabend von Pfarrer Markus Eisele

Liebe Schwestern und Brüder,

voller Dankbarkeit schaue ich zurück auf ein volles und erfülltes Jahr 2014. Wir haben als Gemeinde und Gemeinschaft viel erlebt und geschafft.

„Gott nahe zu sein, ist mein Glück.“ Das war die Jahreslosung. Und ich habe immer wieder diese Momente erlebt, wo Menschen von ihren Glaubenserlebnissen berichtet haben, von Bewahrung in schwerer Zeit, von Leitung durch schwierige Entscheidungen, wo Sünden- und Schuldvergebung einen Neuanfang ermöglicht hat, wo Wunder vor unseren Augen geschehen sind und wo es trotz viel Beten kein erhofftes gutes Ende, aber Trost und ein Gefühl des Getragenseins gegeben hat. In so vielen Situationen haben wir Gott zuschauen können, wie er am Werk war. Gott war nah.

Keine Kirche und keine Gemeinde ist perfekt und das zu erwarten, wäre vermessen, aber wir sind zusammen auf einem guten Weg. Auch wenn uns die Abgesänge auf die Kirche stetig begleiten, die berechtigte und die unberechtigte Kritik, die Ignoranz und die Gleichgültigkeit, wissen wir, warum und für wen wir das tun, was wir tun. Wir tun es, weil wir wollen, dass die Kunde von Gott und seinem Sohn Jesus weiter die Herzen der Menschen bei uns erreicht. Wir tun es, weil wir wissen, dass es eine Hilfe im und zum Leben ist. Wir tun es, weil wir wissen, wie viel Trost und Kraft und Ermutigung die frohe Botschaft uns und anderen gibt.

Und so haben wir mit Menschen aus unserer Gemeinde zusammen gelacht und geweint, wir träumen von Gottes Herrschaft und haben getrauert, wo wir liebe Menschen verloren haben. Wir haben Ängste geteilt und Nähe geschenkt. Wir waren am Anfang und am Ende des Lebens füreinander da. So viele gute Dinge sind durch die Arbeit in unserer Gemeinde dank Euch und so vieler – und dank der Dienste so vieler anderer Christinnen und Christen in der Nähe und Ferne – geschehen. Menschen haben Nahrung erhalten für Körper, Seele und Geist. Menschen haben eine neue Heimat gefunden, Pflege und Begleitung, erste Hilfe für die Seele, in Rat und Tat.

Gott ist uns nahe gekommen in so vielen Momenten, dass unser Herz vor Glück voll sein kann. Und Gott traut uns zu, dass wir uns nicht entmutigen lassen, sondern weiter machen. Im rechten Maß und mit der Gelassenheit des Glaubens.

Wenn die Jahreslosung 2015 uns heute auf unseren Nächsten hinweist, dann tut sie das nicht als ein weiterer Vorsatz für gutes Handeln, sondern dann tut sie das mit einem Verweis auf Christus und Gott. „Nehmt einander an,  wie Christus euch angenommen hat  zu Gottes Lob." Das hat Paulus geschrieben – im Brief an die Gemeinde in Rom.

„Nehmt einander an,  wie Christus euch angenommen hat  zu Gottes Lob."

Das ist eine ganz andere Haltung als die so verbreitete: „Wie du mir so ich dir“ – und damit ist nie gemeint – „Was du mir Gutes tust, das will ich Dir mit Gutem zurückgeben.“  „Wie du mir so ich dir“ das meint genau das Gegenteil. Für Christinnen und Christen kann das nie und nimmer eine Haltung sein. So sind wir nicht – so sollen wir nicht sein. So will Gott uns nicht.

„Nehmt einander an,  wie Christus euch angenommen hat  zu Gottes Lob."

Aber die Jahreslosung ist nicht ein zusätzlicher Vorsatz mehr für das neue Jahr. Sie ist im Grunde nur eine Erinnerung an eine Haltung, die für Christen kennzeichnend sein sollte. Euch soll man daran erkennen, dass Menschen sich von Euch als angenommen erleben und erfahren!

Da kann jeder an eigene Erfahrungen anknüpfen. Jeder von uns weiß, wie wichtig es ist, wenn uns Menschen annehmen. Wenn wir erfahren haben, dass Menschen uns verzeihen, der Vater seinem Sohn, die Tochter ihrer Mutter, der Bruder seiner Schwester, Nachbarn oder Kollegen. Wie gut tut es, wenn uns jemand ansieht und uns nicht vorschnell verurteilt für etwas, das wir getan oder gesagt haben. Wenn einer uns liebevoll korrigiert, die Geduld nicht verliert.

Haben Sie dieses tiefe Glück schon einmal erlebt?

Und wie begegnen Sie Anderen, die auf Annahme angewiesen sind?
Augen zu haben für die Not und die Sorgen und die Angst der Anderen. Auch nicht den Macken, den Ecken und Kanten. Menschen sind manchmal schwierig. Annahme bedeutet: All dem nicht auszuweichen.

Und sich selber so gut zu kennen, dass man nicht die eigene Not und Sorgen und Angst, die eigenen Macken und Vorurteile und Urteile auf den Anderen zu übertragen.

Sondern mit großer Offenheit dem Anderen begegnen. Eben nicht:

ICH weiß, was gut für andere ist.
ICH weiß, was richtig und falsch ist.
ICH weiß, was du falsch gemacht hast.
ICH beurteile und verurteile dein Verhalten, noch schlimmer den ganzen Menschen mit.
ICH lasse dich in deiner Ecke und gebe dir keine neue Chance, dich zu verändern und zu entwickeln.

Paulus will uns auf einen anderen Weg bringen:
ICH höre dir zu.
ICH versuche deine Beweggründe zu verstehen.
ICH verurteile dich nicht wegen deiner Fehler.
ICH versuche mir dir Auswege und Wege zu finden.
ICH traue dir zu, dass du diese Wege gehen kannst.
ICH nehme dich als Nächsten und Gottes Geschöpf an.

Es ist uns nicht gegeben, dass wir diese Haltung bei jedem Menschen durchhalten können. Manchmal geht es einfach nicht. Dann muss man sich aus dem Weg gehen. Aber wie viel öfters können wir das Gute in die Welt bringen, den Himmel Gottes auf Erden erlebbar machen, wenn wir Menschen mit Annahme begegnen.

Die Jahreslosung – habe ich gerade gesagt - ist nicht ein zusätzlicher Vorsatz mehr für das neue Jahr. Sie ist im Grunde nur eine Erinnerung.

„Nehmt einander an,  wie Christus euch angenommen hat  zu Gottes Lob."

Sie betont nämlich, dass wir zu dieser Haltung bereit sind, weil wir vorher schon erfahren und gespürt und erlebt haben, dass Christus uns angenommen hat. Da wo wir ins Energiefeld des christlichen Glaubens gekommen sind.

Annahme erfahre und erlebe ich im Gottesdienst: Unterschätzt nicht die Kraft des Gottesdienstes, mit neuen, aber auch mit den alten liturgischen Texten und Liedern. Sie mögen manchmal fremd klingen. Aber wenn sie in die Seele eingesickert sind, entfalten sie eine heilende Kraft, die in ihrer Tiefe und Nachhaltigkeit von keinem großen Event, von keinem Augenblicksglück getoppt werden kann.

Annahme erfahre ich, wenn ich höre und weiß, dass Gott mich nicht verurteilt. Gott verurteilt die Sünde, aber die Sünder nimmt er an. Er unterscheidet immer unser Tun und uns als Mensch. Gott nimmt uns an, als die, die wir sind, aber er lässt uns nicht die bleiben, die wir sind. Gott verändert unser Denken, unser Reden und unser Handeln.

Wo wir uns in Gottes Nähe begeben, wo er uns nahe kommt, da erleben wir seine Macht und Kraft, uns zu verändern.

Wo wir uns ihm offenbaren können, auch die dunklen Seiten unserer Seele und unseres Lebens, da kommt er uns entgegen, nimmt uns an, empfängt uns mit offenen Armen und schließt uns in den Arm – so wie der Vater beim verlorenen Sohn. Vertraut darauf!

Und dann kann ich jeden Moment des Glücks und des Segens – und das sind nicht nur die frohen Momente - in meinem Leben auch als einen Moment der Gottesbegegnung erfahren.

Und all das zum Lobe Gottes. Annahme öffnet neue Wege. Für mich, für uns, für Andere.

Wo wir in dieser Haltung unterwegs sind, da tun wir das immer zum Lobe Gottes. Ein Lob Gottes ohne viele Worte.

„Nehmt einander an,  wie Christus euch angenommen hat  zu Gottes Lob."

Glauben wir daran und seien wir gewiss: 2015 wird ein gutes Jahr des Herrn!

Amen

Mahnung zum Frieden - aus der Predigt vom Volkstrauertag

"Waffen schaffen keinen Frieden. Menschen schaffen Frieden." Darauf verwies Pfarrer Markus Eisele in seiner Predigt am Volkstrauertag. Und weiter: "Die schärfste Waffe, die wir haben, ist unsere Zunge. Krieg beginnt, wo Menschen vorher friedlich zusammengelebt haben. Er beginnt vor Ort. Unfrieden entsteht, wo Menschen zu Opfern werden. Ich erinnere an die Zeit der Hexenverfolgung in Idstein und bin so dankbar für die Rehabilitierung der Opfer erst vor wenigen Tagen durch das Idsteiner Stadtparlament.

 

Unfrieden beginnt vor Ort. Und heute nennt man Hexenverfolgung Mobbing. In der Schule, in Nachbarschaften und in unseren Internet-Zeiten bei Facebook, WhatsApp, Twitter und Co. Nirgendwo sollten wir es akzeptieren und tolerieren, wenn Menschen an den Pranger gestellt werden, wo mit Worten Menschen verletzt werden. Wir brauchen keine grob fahrlässige Kriegsrhetorik, wie einfach und schnell geht es heute, einen Shitstorm zu starten und Menschen zu schaden. Wie schnell hat man etwas ausgelöst, dessen Folgen man nicht überblickt hat und das nicht rückholbar ist. Als Christinnen und Christen sind wir aufgerufen, anders zu leben und zu sprechen und zu handeln. Denn Frieden beginnt vor Ort und im Kleinen. Deswegen sollen wir alle darauf achten, wie wir selber mit Konflikten umgehen. Der Friede ist verwundbar, er ist schwach, er ist fragil und zerbrechlich. Der Friede braucht Friedensstifter.Jeder von uns soll so ein Friedensstifter und darin unseren Kindern und Jugendlichen ein Vorbild sein. "


Unsere Konfis haben einen Text für das Friedensgebet in Idstein geschrieben.

Unser aktueller Newsletter

 

Ausgabe: November 2014 12.11.2014

 

Grüß Gott und guten Tag, lieber Herr Eisele,

"Nie wieder Krieg!" Das war schon in den 20er Jahren des letzten Jahrhunderts - nach den Erfahrungen des 1. Weltkrieges - der Ruf der Massen. Käthe Kollwitz hat dazu ihr berühmtes Plakat gestaltet. „Wenn ich mitarbeite in einer internationalen Gemeinschaft gegen den Krieg, habe ich ein warmes, durchströmendes und befriedigendes Gefühl.“ Ihr Plakat richtete sich an Jugendliche, die lernen sollten, den Krieg zu verabscheuen.

Ich habe gestern mit unseren Konfirmanden über Krieg und Frieden gesprochen. Und sie haben für das Friedensgebet am Samstag um 11 Uhr in der Idsteiner Innenstadt (Platz vor der Unionskirche) Sätze formuliert, mit denen sie die Erwachsenen daran erinnern wollen, wie wichtig der Friede ist. Sie sagten: "Gott will Krieg nicht. Warum wollen Erwachsene Krieg?"

Lassen Sie uns den Frieden vorleben! Das beginnt im Umgang miteinander, im Verzicht auf Kriegsrhetorik, im ganz konkreten Einsatz für ein friedliches Miteinander und mit starken Gebeten für diese so unfriedliche Welt. Als Christen glauben wir an den Friedenskönig Jesus Christus und sind von ihm aufgerufen zu Friedensboten zu werden. Machen wir das?

Bleiben Sie behütet!

Ihr Pfarrer Markus Eisele 

 

 

1, Friedensgebet am 15. November vor der Idsteiner Unionskirche

"Nie wieder Krieg" lautet das Motto einer Veranstaltungsreihe im November. Am 13. November berichtet um 19.30 Uhr Prof. em. Andreas Buro, Kriegsteilnehmer des 2. Weltkrieges, unter dem Titel "Aus Erfahrung klug geworden" in der Stadthalle Idstein (Raum 3) über Zivile Konfliktbearbeitung als Konsequenz aus den Erfahrungen der beiden Weltkriege. Am 15. November findet um 11 Uhr auf dem Platz vor der Idsteiner Unionskirche ein Ökumenisches Friedensgebet statt. Am Nachmittag des 15. November besuchen die Konfirmandinnen und Konfirmanden der Konfi-Gruppe aus Heftrich die Kriegsgräberstätte auf dem Friedhof Idstein und werden von Jörg Fried geführt. Am 16.11.2014 findet ein ökumenischer Gottesdienst um 11.00 Uhr in der Katholischen Kirche St. Martin, Idstein statt. Thema ist das Gedenken an die Opfer der beiden Weltkriege. Im Anschluss Schweigemarsch zur Gedenkstätte vor dem Amtsgericht Idstein. Um 17 Uhr schließt das Konzert »Selig sind die Toten« um
17.00 Uhr in der Katholische Kirche St. Martin, Idstein die Reihe ab.

 

 

2, Unsere Gottesdienste am Volkstrauertag und am Totensonntag

Die beiden letzten Sonntage des Kirchenjahres steht das Gedenken an erster Stelle. Am Volkstrauertag  gedenken wir der Opfer der Kriege und aller Gewaltherrschaft. Und wir sagen als Christen deutlich: "Gott will Krieg nicht!". Am Totensonntag gedenken wir der Verstorbenen in unseren Gemeinden. Da wir das in der Perspektive der christlichen Auferstehungshoffnung tun, trägt dieser Sonntag auch seinen Namen "Ewigkeitssonntag".

16. November, Volkstrauertag

  • 9 Uhr, Kirche Bermbach (An den Gärten 2), Pfr. Markus Eisele
  • 10.15 Uhr, Pfarrkirche Heftrich, (Langgasse 25), Pfr. Markus Eisele

23. November, Ewigkeitssonntag

  • 10.15 Uhr, Pfarrkirche Heftrich (Langgasse 25), Pfr. Markus Eisele
  • 10.30 Uhr, Kirche Kröftel, Prädikantin Uschi Kehder
  • 18 Uhr, Kirche Oberrod, Prädikantin Uschi Kehder
  • 18 Uhr, Kirche Bermbach, Pfr. Markus Eisele
 

 

 

3, Adventsmarkt in Bermbach am 29. November

Sie wollen helfen beim Adventsmarkt? Dann rufen Sie einfach den Link aufrufen http://doodle.com/qe52kb6fytyeukuz, Namen eintragen und Zeit ankreuzen und dann "Speichern" klicken. Eine Registrierung ist nicht nötig. Vielen Dank!

 

 

4, Einweihung der Heftricher Orgel am 1. Advent

Am 1. Advent, 30. November, wird die Christian-Friedrich-Voigt-Orgel in der Pfarrkirche Heftrich eingeweiht. Wir beginnen den Tag mit dem Adventsgottesdienst um 10.15 Uhr und nach einer Pause wird unsere Organistin Helga Lebertz ab 11.30 Uhr mit einem kurzen Konzert (ca. ¾ Stunde) den neuen Klang der Orgel vorstellen.

Wir freuen uns, dass die Sanierung unsere Heftricher Christian-Friedrich-Voigt-Orgel – viel früher als wir es uns erträumt hätten – abgeschlossen ist. Damit können auch künftig Generationen von Menschen hören und erleben, was für eine gute Gabe Gottes die Musik ist. Unsere Orgel wird uns weiterhin in Freud und Leid begleiten, jubilieren und klagen, stärken und trösten, mit uns singen und uns zur Andacht führen.

Wir sind sehr, sehr dankbar für alles Engagement und jede Unterstützung, die wir in der Zeit der Sanierung durch so viele erfahren haben und möchten diesen besonderen Tag gerne mit Ihnen allen teilen! 

 

 

5, Action Freitag am 21. November

Am 21. November treffen sich die Action Kids - Kinder zwischen 10 und 13 Jahren - von 18 bis 21 Uhr zum Filmabend! Es gibt ein gemeinsames Essen, einen Kino-Film, dazu frisches Popcorn. Aus drei Filmen, die beim letzten Action-Samstag vorgeschlagen wurden, wählen alle einen aus. Zum Abschluss des Abends gehen wir in die Kirche. Damit du es beim Film schauen richtig gemütlich hast, bringe dir doch bitte ein oder mehrere dicke Kissen mit. Um Anmeldung bis Mittwoch, 19. November wird gebeten: per Fax: 06438-837759 oder per Mail an waltraud.pollex@t-online.de.

 

 

6, Adventszeit: "23 Kerzen und 12 Minuten" und Krippenspiel-Proben und Adventsandachten

"23 Kerzen und 12 Minuten": Erneut laden wir 23 Mal im Advent zu einer Andacht ein. Vom 1. bis 23. Dezember entzünden wir täglich um 18 Uhr eine Kerze mehr auf dem Riesen-Adventskranz in der Heftricher Pfarrkirche. Familien, Vereine, Freunde können sich gemeinsam einen "eigenen" Termin aussuchen.
http://doodle.com/ges43ny46xvwhbmk

Zu den Andachten sind alle Interessierten eingeladen.

Krippenspielproben

Hast Du Lust beim Krippenspiel mitzumachen? Wir spielen die Geschichte von Jesu Geburt! Und Du kannst dabei sein! Es gibt Sprechrollen und Rollen für alle, die nichts oder wenig sagen wollen! Voraussetzung: Du bist zwischen 4 und 11 Jahren alt und (nach Möglichkeit) bei allen Proben  dabei und natürlich am 24. Dezember in der Kirche! Die zwei Teams proben für die Krippenspiele in Heftrich und Bermbach. Alle Probetermine auf einen Blick und die Online-Anmeldung hier.

Adventsandachten in Bermbach

Auch in diesem Jahr finden 3 Adventsandachten in Bermbach statt. Und zwar jeweils am Freitag um 18 Uhr auf dem Platz vor der Bermbacher Kirche. Im Anschluss gibt es Plätzchen und heiße Getränke. Die Termine: 5.12., 12.12., 19.12.

 

 

7, Gottesdienste im Überblick

  • Sonntag, 16.11. Volkstrauertag
    9.00 Uhr, Gottesdienst, Kirche Bermbach, Pfr. Eisele
    10.15 Uhr, Gottesdienst, Pfarrkirche Heftrich, Pfr. Eisele
    11.30 Uhr, Gedenkfeier, Denkmal am Friedhof Heftrich
    14.00 Uhr, Gedenkfeier, Friedhof Bermbach
    14.00 Uhr, Gedenkfeier, Denkmal Oberrod
    14.30 Uhr, Gedenkfeier, Denkmal Kröftel
  • Sonntag, 23.11. Ewigkeitssonntag / Totensonntag
    10.15 Uhr, Gottesdienst, Pfarrkirche Heftrich, Pfr. Eisele
    10.30 Uhr, Gottesdienst, Kirche Kröftel, Prädikantin Kehder
    18.00 Uhr, Spätschicht-Gottesdienst, Kirche Bermbach, Pfr. Eisele
    18.00 Uhr, Gottesdienst, Kirche Oberrod, Prädikantin Kehder
  • 1. Advent, 30.11.
    10.15 Uhr, Festgottesdienst zur Einweihung der Heftricher Christian-Friedrich-Voigt-Orgel
    11.30 Uhr Orgelkonzert mit Helga Lebertz

 

 

 

Impressum

Verantwortlich für den Newsletter ist: Pfarrer Markus Eisele

+++ Evangelische Kirchengemeinden
      Heftrich und Bermbach
      und Seelsorgebezirk Nieder-Oberrod & Kröftel
      Neugasse 6, 65510 Idstein-Heftrich.

+++ Pfarrer Markus Eisele
      E-Mail: markus.eisele@ekhn.de
      Telefon:    06126 - 22 88 22

+++ Gemeindebüro / Frau Weber
      E-Mail: ev.kirchengemeinde.heftrich@ekhn-net.de
      Telefon:    06126 - 55 222
      Fax:         06126 - 22 88 33
      geöffnet:   Donnerstag, 14.00 - 18.00 Uhr

+++ Unsere Gemeinden in Internet:
      www.heftrich-evangelisch.de / www.bermbach-evangelisch.de

+++ Die Lage unserer Kirchen und Gemeindehäusern auf der Karte:
       http://www.heftrich-evangelisch.de/kontakt/anfahrt/

+++ : www.facebook.com/heftrich.bermbach.evangelisch

 
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Zum Volkstrauertag: Daran müssen wir Jugendlichen die Erwachsenen erinnern

Für das Friedensgebet am letzten Samstag haben unsere Konfirmandinnen und Konfirmanden aufgeschrieben, was sie über Krieg und Frieden denken:


"Woran wir Jugendliche die Erwachsenen erinnern müssen:

Friede ist Freiheit, Vertrauen, Zusammenhalt. Wenn man seine Meinung sagen kann, wenn man sich gegenseitig akzeptiert und friedlich zusammenlebt.Wo Friede ist, können Menschen zufrieden und glücklich leben.

Woran wir Jugendliche die Erwachsenen erinnern müssen:

Krieg ist das Gegenteil von Frieden. Krieg ist Angst. Krieg ist Leid. Krieg ist Töten. Krieg ist Unterdrückung. Krieg ist sinnlos.

Woran wir Jugendliche die Erwachsenen erinnern müssen:

Kinder und Jugendliche wollen nicht im Krieg aufwachsen. Also sollen Erwachsene keine Kriege anfangen. Krieg beginnt mit Gewalt, Rassismus und Diskriminierung.  Lebt als Erwachsene den Kinder den Frieden vor. Übt keine Gewalt vor Kindern aus, sprecht nicht rassistisch und diskriminiert niemanden. Erzieht uns, erzieht Eure Kinder zum Frieden. Vergesst nicht, dass Ihr was in der Welt verändern könnt und traut es euch auch zu! Und lernt die Welt mit den Augen der Kinder zu sehen. Erkennt wie schön und wertvoll das Leben ist! Zum Frieden braucht man Liebe und Verstand. Worte reichen nicht, man muss auch gut etwas tun. Friede wächst wie Rosen – lasst uns Frieden wie Rosen pflanzen und für ihn sorgen! Und vergesst nie: GOTT WILL KEINEN KRIEG!

Daran müssen wir Jugendliche die Erwachsenen erinnern!"

Wunderbares Kelterfest am Sonntag

Die Gruppe „Schöpfung bewahren“, der Seelsorgebezirk Nieder-Oberrod und Kröftel, die Lukasgemeinde Glashütten sowie die Kirchengemeinden Heftrich und Bermbach haben ihr erstes gemeinsames Kelterfest am Sonntag, 12. Oktober, bei bestem Wetter und großem Andrang gefeiert.

Es knattert am Dorfgemeinschaftshaus Oberrod. Das Schnitzelwerk des Häckslers läuft ohne Unterbrechung. Nachschub wird benötigt. Aus der Maische, zu der die frisch gewaschenen Äpfel nun geworden sind, wird dann jener Saft gepresst, der anschließend als „Most“ in großen Mengen verkauft wird. Erstmalig haben die Lukasgemeinde Glashütten-Oberrod und die Kirchengemeinden Heftrich und Bermbach das traditionelle Kelterfest gemeinsam gefeiert. Und wieder waren viele hundert Gäste erschienen, um den frischen Most zu genießen.

„So frisch bekommen Sie den Most fast nirgends“, betont Rainer Dambeck von der Gruppe "Schöpfung bewahren" mit ein wenig Stolz. Denn der bräunlich trübe Saft läuft aus der Presse fast direkt ins Glas. Das Kelterfest zählt zu den erfolgreichen Höhepunkten, den die Oberroder Dorfgemeinschaft jedes Jahr begeht. Neben dem frischen Most finden auch die Apfelbratwürste reißenden Absatz.


Schon am Tag zuvor waren Kinder und Jugendliche zur Apfellese unterwegs und haben die Apfelwiesen rund um Nieder-Oberrod abgeerntet. Dabei haben sie sich bei einem Kindergottesdienst mit dem Thema "Erntedank" beschäftigt und entdecken gelernt, wie wertvoll und bewahrenswert Gottes Schöpfung ist.


Im Festgottesdienst hatten Pfarrerin Anja Bode und Pfarrer Markus Eisele hervorgehoben, dass es ohne gutes Miteinander keine reiche Ernte gebe. Wo der Eigennutz oder ein Gegeneinander herrsche, da falle die Ernte für alle karg aus. Die Glaubensüberzeugung, dass Gott eine gute Gemeinschaft wolle, sei ein wichtiges Fundament für gutes Miteinander. Dafür wolle man danken. Begleitet wurde der Gottesdienst vom Oberroder Frauenchor "Die MusiTanten".

Die Schöpfungsgeschichte in der Bibel

Langversion des Artikels von Randi Bornemann im Gemeindebrief 4-2014

In unserem Glaubensbekenntnis heißt es:


„Ich glaube an Gott, den Vater, …,
den Schöpfer des Himmels und der Erde.“

 

Die biblische Schöpfungsgeschichte kennen wir wohl alle. Doch woher kommt sie? Dazu muss man etwas die Geschichte bedenken: Wie wir wissen, stammen die Semiten – und damit auch Abraham – ursprünglich aus Ur im Zweistromland und wanderten gen Norden bis in heute kurdisches Gebiet. Dabei kamen sie selbstverständlich mit den Schöpfungsmythen der Sumerer in Kontakt. Motive dieser Mythen finden wir in angepasster Form in der Bibel wieder. Zum Beispiel die Erschaffung des Menschen: Sie wird erzählt in einem Epos, das vor knapp 4.000 Jahren entstand: Unter dem Titel „Als die Götter (noch) Menschen waren“ (ein Thema, für das ich persönlich sehr offen bin, das aber nicht hier zur Debatte steht) wird erzählt, dass die Annum beschlossen, die Menschen als die nachfolgende Generation der ebenfalls göttlichen Igigu zu erschaffen, aus Lehm und mit dem Speichel der Götter erwachten sie zum Leben.

 

Den ganzen Aufsatz können Sie hier herunterladen:

Die Schöpfung von Randi Bornemann
Langversion des Beitrags im Gemeindebrief
Die Schöpfungsgeschichte in der Bibel La
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