Ein Wochenende für den Frieden

Der vergangene Freitag stand für die Kirchengemeinden Europas unter dem Thema: „Friede sei ihr erst Geläute!“ -  einer Initiative zu einem europäischen Glockenläuten am Internationalen Weltfriedenstag - auch die Ev. Kirchengemeinden Bermbach und  Heftrich mit Nieder/Oberrod und Kröftel  beteiligten sich mit einer Andacht und einem  15-minütigen Glockenläuten in ihren vier Kirchen.

 

Und auch der „Spätschicht-Gottesdienst“ am 23.09.2018 in der Kirche Bermbach, gehalten von der Pfarrerin auf Probe Antonia von Vieregge,  stand unter diesem Thema. Als Gesprächspartner stand  Jörg Fried zur Verfügung, der sowohl in der Ev. Kirchengemeinden Idstein,  u.a. als Kirchenvorsteher,  aktiv ist - zugleich aber auch in der Reservistenkameradschaft  Idstein.  Letztere hat 1999 die Aufgabe übernommen, das Kriegsgräberfeld auf dem Idsteiner Friedhof zu pflegen.

 

Aber damit nicht genug – er recherchiert  zudem über die Begrabenen und ihre Angehörigen. Und dass es sich hierbei nicht nur um Soldaten handelt,  zeigt das Schicksal eines  damals erst 5-jährigen Mädchens, dass auf dem Rückweg von einem Verwandtenbesuch bei einem der schlimmsten Bombenangriffe 1943 auf den Wiesbadener Hauptbahnhof von einem Bombensplitter getroffen und tödlich verletzt wurde.

 

Anschaulich erklärte Jörg Fried, warum der Dienst bei der Bundeswehr seines Erachtens  kein Widerspruch zu seinem christlichen Glauben darstellt.  Er hat sich lange überlegt, ob er den „Dienst an der Waffe“ ableisten soll – an dem Tag, an dem er zur Bundeswehr eingerückt ist, war die Tageslosung:  „Gott ist bei dir- wohin Du auch gehst, “  das hat ihn in seiner Entscheidung bestärkt. Oder die Bibelstelle, als  Petrus einem der Soldaten bei der Gefangennahme Jesu ein Ohr abgeschlagen hat   –  und Jesus ihn aufforderte, sein Schwert einzustecken und nicht, es weit  wegzuwerfen.

 

Insgesamt hat dieser Spätschicht-Gottesdienst wieder einmal gezeigt, warum er eine besondere Form des Gottesdienstes in unseren Gemeinden ist.

 

-uk-

Gut behütet mit Matthias Pape

Die Sanierung des Pfarrhauses in Heftrich steht vor dem Abschluss und so ist es auch nicht mehr lang hin bis zum Einzug des Ehepaares Seemann. Aber noch befindet sich die Kirchengemeinde in der Vakanz. 

Seit Februar musste in dieser Phase kein Gottesdienst ausfallen – und es gab reichlich davon – und so konnte auch heute, am 17. Sonntag nach Trinitatis in der Pfarrkirche Gottesdienst gefeiert werden. Heute mit Pfarrer Matthias Pape, welcher aus Frankfurt gekommen ist.

 

Die Autofahrt durch den verregneten Taunus hatte ihn bereits fröhlich gestimmt, so dass er statt mit dem Wochenspruch (1 Joh 5, 4c), mit Ezechiel die Gemeinde begrüßte: Hes. 34 - 26 (Ich will sie und alles, was um meinen Hügel her ist, segnen und auf sie regnen lassen zu rechter Zeit. Das sollen gnädige Regen sein) – das fand in der Gemeinde Zuspruch.

 

Die Predigt von Pfarrer Pape befasste sich mit einen Text des Propheten Jesaja (Jes. 49, 1-6; Gottes Knecht wird das Licht der Völker). Das Thema hier ist Glauben, dessen Universalität. Er legte dar, dass Gott alle Gläubigen direkt anspricht, dass niemand nur Zuschauer ist: Ihr seid das Licht der Welt. 

Er bezog dabei den Text der Lesung mit ein (Mt. 15, 21-28; Die kanaanäische Frau), in welchem eine Frau, eine „Ungläubige“, durch ihren starken Glauben Jesu Ablehnung überwindet.

 

Pfarrer Matthias Pape ist Pfarrer und Kirchenrat in der Verwaltung der EKHN in Darmstadt.

 

-me-

Naturstrom

Als christliche Kirchengemeinde versuchen wir auch in Bezug auf nachhaltiges Wirtschaften das richtige zu tun.

 

So haben wir nun die Stromversorgung für das Gemeindehaus und die Kirche in Heftrich auf den Versorger Naturstrom umgestellt.

 

Im Energiemix von Naturstrom ist, im Vergleich mit anderen Anbietern, ein deutlich höherer Anteil aus erneuerbarer Energie enthalten, z.B. aus Wind- und Solarkraftwerken, sowie anderen Öko-Kraftwerken. Außerdem fördert der Anbieter den weiteren Ausbau von Anlagen zur Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien.

 

-me-

Notfallseelsorge im Rheingau-Taunus-Kreis

Wie vor kurzem berichtet, leisten die Notfallseelsorger uns Notfallseelsorgerinnen im Bereich des Dekanates "Erste Hilfe für die Seele" nun im neu gegründeten Notfallseelsorge Rheingau-Taunus e.V.. 

 

Diese Form der Organisation erlaubt nun die gemeinsame Unterstützung der Arbeit von evangelischer und katholischer Seite. 

 

Jedoch ist der Verein auf Spenden angewiesen und so ist es eine gute Idee Mitglied im Verein zu werden. Dies ist bereits mit einem Beitrag von 2 Euro im Monat möglich.

 

Beitrittserklärung unter:

http://kvhbnok23.net23.net/Docume…/Notfallseel_Beitrerkl.pdf

 

Weitere Informationen auf:

http://evangelisch-rheingautaunus.de/…/notfallseelsorge.html

 

-me-

Pfarrerwahl

Nach vielen positiven Rückmeldungen aus den Gemeinden im Anschluss an den „Vorstellungs-Gottesdienst“ am 22. Juli haben die KirchenvorsteherInnen Pfarrer Johannes Seemann am 17. August als Pfarrer der Kirchengemeinden Heftrich (mit Nieder-Oberrod und Kröftel) und Bermbach gewählt.

 

Nach Ablauf der 14-tägigen  Widerspruchsfrist am 02.09. wurde Herr Pfarrer Seemann vom Dekanat am 04.09. offiziell über das Ergebnis der Wahl informiert und hat mit Schreiben vom 05.09.2018 die Wahl schriftlich angenommen – das heißt: wir haben einen neuen Pfarrer!   

 

Pfarrer Seemann wird im letzten Quartal dieses Jahres seine Arbeit aufnehmen – über den genauen Zeitpunkt sowie den Termin für die Einführung werden wir rechtzeitig informieren.  Im Weihnachts-Gemeindebrief wird sich Pfarrer Seemann selbst vorstellen.

 

Wir freuen uns, dass die Zeit der Vakanz bald zu Ende geht!

 

-bd-

Nacht der Kirchen in Heftrich

(2018-09-01) Im deutschen Sprachgebrauch meint das Wort ‚Kirche‘ auch das Gebäude, in welchem sich üblicher Weise die Gemeinde zum Gottesdienst zusammen findet. Gestern Abend gab es auch in Heftrich wieder Gelegenheit in die Kirche zu kommen, um dort ganz weltlich zu schauen, Musik zu hören, zu reden, ein Glas Wein zu trinken und sich einmal den Bau anzuschauen.

 

«Dein ist der Tag». Mit diesen Worten wurde die Andacht zur Nacht der Kirchen eingeleitet, welche Pfarrer Axel Mette feierte. 

Selten besteht Gelegenheit, die ‚Nebenräume‘ der Kirche zu besichtigen und so war der gestrige Termine eine gute Gelegenheit den Kirchturm für Besucher zu öffnen. Und so hat Werner Künzel (ehemaliges Mitglied des Kirchenvorstandes) die Zugänge und Plattformen vom Staub befreit und Gefahrenstellen entschärft. Da dieser jedoch im 18. Jahrhundert eingerichtet worden ist, entsprechen die Stiegen und Leitern nicht mehr unseren modernen Gewohnheiten. Und so wurden die Führungen mit kleinen Gruppen à 7 Personen durchgeführt und die Besucher mit Anstoßkappen ausgerüstet, da die Durchgänge teilweise sehr eng sind.

Werner Künzl erläuterte den Besuchern die Besonderheiten des Turmes und des Dachstuhles der Kirche (mit den zwei Längs-Eichenbalken, die für die Zeit eine außergewöhnliche Länge haben), erläuterte die Funktionsweise des alten, vermutlich aus den 40er-Jahren stammenden Uhrwerkes, welches die Funktionsweise einer Kuckucksuhr hatte (sie wurde von schweren Gewichten getrieben, welche auch besichtigt werden konnten) und der neuen Uhr, welche vom baunschweiger DCF-Signal gesteuert wird. Dies alles war schon interessant, jedoch wurde es noch übertroffen durch die Ausführungen des Vogelkundlers Horst Püchner, über die fliegenden Bewohner des Turmes. Für die mutigen Besucher, welche sich über eine schmale Aluminumleiter bis in die Turmspitze wagten, wo das Geläut hängt (mit der alten Bronzeglocke aus dem 13. Jahrhundert und den beiden ‚Neuanschaffungen“ von 1952), zeigte er die Nistkästen der Turmfalken (welche in diesem Jahr von Dohlen vertrieben worden sind) und die Nist-Höhlen der Mauersegler.

 

Während des ganzen Abends gab es jeweils zur halben Stunde Musik von Sebastian & Sebastian (Sebastian Höwer, welcher regelmäßig in Heftrich an der Orgel spielt und Sebastian Koch, welche mit seiner Stimme begeisterte). Sie trugen auf der Orgel, dem Klavier und mit der Stimme Musik aus Klassik, Musicals und Filmen vor und zogen viele Zuhörer.  Dazu gab es viele begeisterte Stimmen und die Hoffnung, die beiden in Heftrich wieder zu sehen.

Im vor der Kirche aufgestellten Zelt gab es den ganzen Abend über Finger-Food und Knabbereien und Getränke; vor allem die Cocktails waren gefragt. Mitglieder von Quartier4 und starke.kids.evangelisch haben sich hier sehr (erfolgreich!) engagiert. Hier herrschte eine ausgelassene, fröhliche Stimmung, viele Gespräche fanden statt, auch wenn es später doch empfindlich kühl wurde.

 

Im Altarraum waren Poster ausgestellt zum Thema Reformation und zur Hexenverfolgung (Pfarrfrau von Heftrich), welche von Besuchern gelesen wurden. Auf Interesse stießen auch die neuen Poster zur Geschichte der vier Orte der Kirchengemeinden.

 

Die Poster können noch morgen angeschaut werden.

«… und Dein ist die Nacht». Mit einem Nachtgebet klang der Abend dann aus und Pfarrer Axel Mette stellte alle Besucher unter den Segen Gottes: Bis wir uns wiedersehen, halte Gott Dich fest in seiner Hand.

 

https://www.youtube.com/watch?v=xNfpyPMhrSI

 

-me-

Europäisches Glockengeläut für den Frieden

„Friede sei ihr erst Geläute!“ ist die Überschrift zu einer Initiative zu einem europäischen Glockenläuten am Internationalen Weltfriedenstag, am 21. September 2018. Das Geläut der Kirchenglocken, ihr Klang, ist ein altes, kulturelles Erbe. Sie sollen die Menschen erreichen, verbinden und bewegen.

 

Glocken – und nicht nur Kirchenglocken – wurden in der Geschichte immer wieder auch zerstört, eingeschmolzen und zu Kriegsgerät gemacht. Daher hat es einen hohen Symbolwert, wenn alle Glocken zu diesem Ereignis läuten sollen, als Zeichen des Friedens.


Zum Kulturerbejahr wurde der Weltfriedensstag von den Vereinten Nationen deklariert, um an das Ende des ersten Weltkrieges vor 100 Jahren zu erinnern. Das Zentrum Oekumene der Evangelischen Kirche Hessen und Nassau (EKHN) und der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck (EKKW) hat alle Kirchengemeinden aufgerufen, sich am gemeinsamen Geläut zu beteiligen. So werden am 21. September, ab 18 Uhr, auch die Glocken der Kirchen in Heftrich, Bermbach, Oberrod und Kröftel läuten. In der Pfarrkriche Heftrich wird dazu um 17.45 Uhr ein Gebet gesprochen werden.

 

Es wird eine herzliche Einladung ausgesprochen, sich daran zu beteiligen.

 

-me-

Spätschicht am 26. August 2018

Am Sonntag, den 26. August 2018 findet um 18.00 Uhr der nächste Spätschichtgottesdienst der Ev. Kirchengemeinde Bermbach statt. Zum Thema: „Notallseelsorge – das besondere Ehrenamt“ wird Vakanzpfarrer Axel Mette mit Prädikantin Uschi Kehder sprechen, die selbst aktiv bei der Notfallseelsorge im Rheingau-Taunus Kreis dabei ist.

 

Notfallseelsorge (auch Notfallbegleitung) ist psychosoziale und seelsorgerliche Krisenintervention im Auftrag der christlichen Kirchen und Teil der organisierten psychosozialen Notfallversorgung. Sie ist darauf ausgerichtet, Opfer, Angehörige, Beteiligte und Helfer von Notfällen (Unfall, Großschadenslagen usw.) in der akuten Krisensituation zu begleiten, beraten und zu stützen. Aber auch Hilfe nach häuslichen traumatischen Ereignissen. Anders als etwa die Telefonseelsorge gehen die Notfallseelsorger direkt zum Ort des Geschehens. Die Alarmierung der Notfallseelsorge erfolgt zumeist über die Leitstellen der Rettungsdienste, Polizei oder Feuerwehr. 

 

Auch über die Ehrenamtsausbildung und den neuen Trägerverein der Notfallseelsorge im Rheingau-Taunus-Kreis wird berichtet werden, die Ev. Kirchengemeinde lädt dazu herzlich in die Bermbacher Kirche, An den Gärten 2, ein.

Sommerkirche in Kröftel

Am 29. Juli, dem 9. Sonntag nach Trinitatis, traf sich die Gemeinde vor der Halle von Klaus Ott in Kröftel. Obwohl es an diesem Morgen bereits recht warm war, fanden rund 60 Menschen den Weg ins Grüne, um den Gottesdienst, zusammen mit Pfarrer Axel Mette zu feiern. So hörten sie konzentriert der Predigt zu, trotz der außergewöhnliche Reize, wie der schönen Aussicht und dem Zwitschern von Vögeln. Ein Höhepunkt war die Abendmahl-Feier, denn es war ausreichend Platz vorhanden für einen großen Kreis.

 

Nach dem Gottesdienst wurde noch weiter gefeiert - die Dorfgemeinschaft hat sich sehr stark engagiert, um allen Besuchern einen schönen Tag zu gestalten. Es war ein schöner Sommertag.

Vorstellungsgottesdienst und Gemeindeversammlung

Am Sonntag-Abend (22. Juli) begrüßte Pfarrer Johannes Seemann die zahlreichen Gottesdienstbesucher zum Vorstellungsgottesdienst in der Pfarrkirche Heftrich. Er hatte hierfür unter anderem ein Lied mitgebracht („Lasst uns suchen nach dem Besten der Stadt“), welches er vor dem eigentlichen Gottesdienst einübte – er begleitete dies eigenhändig mit der Guitarre.

In seiner Predigt sprach er über die Bergpredigt (Matthäus 5, 13-16, „Ihr seid das Salz der Erde“, bzw. „Ihr seid das Licht der Welt“). Er brach die Bilder herunter auf alltägliche Situationen in Bezug auf das Zusammenleben, indem er die These gebrauchte, dass Christen nutzlos seien, wenn sie nicht  Salz und Licht sind – „Tue Gutes, und rede darüber“. Während er ein Säckchen Salz hervorholte, ging er auf die Bedeutung von Salz heute und zur Zeit Jesu ein. Ebenso verfuhr er mit einer Kerze. Er schloss damit, dass das Jesus dieses „gute“ Verhalten aber nicht zum Ruhm der Handelnden sehe, sondern zur Ehre Gottes, denn er macht Christen salzig und lässt sie leuchten.

 

Anschließend eröffnete stellvertretend für den Kirchenvorstand Beate Demmer die Gemeindeversammlung. Einleitend begrüßte Dekan Klaus Schmid die Gemeindemitglieder und erläuterte noch einmal, dass die Versammlung einberufen worden ist, um den Kandidaten auf die offene Pfarrstelle kennenlernen zu können, dass Fragen gestellt werden könnten, welcher er, der Dekan, moderieren würde. Anschließend stellte sind Pfarrer Johannes Seemann vor (Werdegang, Familienstand).  

Die anwesenden Gemeindemitglieder nutzten die Möglichkeit und es wurden zahlreiche Fragen gestellt, etwa zur Fortführung des Besuchsdienstes (ja), zum Stellenwert der Musik in der Gemeinde, insbesondere in Bezug auf Kinder (wunderbare Möglichkeit), zur Bundeswehr und den Auslandseinsätzen (notwendig, aber sehr bedauerlich), aber auch zu den Umständen seines Fortgangs aus Montabaur, sowie zu seinem Umgang mit Kritik. Zum letzten Punkt führte Herr Seemann aus, dass zu Kritik aufrufen würde, da auch ein Pfarrer in seiner Tätigkeit darauf angewiesen sei, er aber einen konstruktiven Charakter erwarte. 

Eine Fragestellerin erwartete Auskunft zu der Rolle der Ehefrau des Pfarrers, woraufhin sich Frau Seemann kurz vorstellte. Sie bot ein offenes Haus an, in welchem jeder mit seinen Sorgen und Anliegen willkommen sei. Das Gesprochene würde dabei das Haus nicht verlassen.

Pfarrer Seemann führte mit seinen Antworten aus, dass er das Bewährte bewahren und Traditionen achten wolle, er eine (aktive) Gemeinde in Bewegung sehe, mit welcher er gerne einen Wege gehen wolle.

 

Dekan Schmid beendete dann die Fragerunde und erläuterte die Formalien: der Kirchenvorstand würde nun in einer Sitzung (am 17. August) die Wahl durchführen. Im Falle der Wahl könne dann jedes Gemeindemitglied innerhalb von 14 Tagen (begründet) Einspruch erheben (dies ist möglich bei a)  Gesetzwidrigkeit des Besetzungsverfahrens, b) erhebliche Bedenken gegen Lehre und Lebensführung, und c) wesentlich eingeschränkte Dienstfähigkeit). Danach habe der Kandidat auch noch einmal 14 Tage Zeit die Wahl anzunehmen.

Frau Demmer bedankte sich bei Dekan Schmid, bei Pfarrer Seemann und der Gemeinde. Sie forderte die Gemeindemitglieder auf sich die gesammelten Eindrücke an den Kirchenvorstand zu geben, auch Fragen und Anregungen, damit sich dieser ein Meinungsbild machen könne (Kontakte: https://www.heftrich-evangelisch.de/unsere-kirchengemeinde/kirchenvorstände/).

 

Der Abend klang dann mit vielen Gruppen- und Einzelgesprächen aus.

Verabschiedung der „Prädikatsvikarin“ in Heftrich

Schade.... das Vikariat und damit die Arbeit von Antonia von Vieregge in den Gemeinden Heftrich, Bermbach, Nieder-Oberrod und Kröftel ist seit dem 30.Juni beendet.

 

Am 1.Juli wurde Antonia von Vieregge auch im Gottesdienst in Heftrich verabschiedet. Es ging um das Thema „ Gott vertrauen“ und um’s Losgehen... Losgehen im Vertrauen darauf, dass Gott in allen Widrigkeiten bei uns sein wird, auch auf dem Weg in eine ungewisse Zukunft, so wie bei Abraham.

 

Am Ende der Predigt knotete Antonia von Vieregge mehrere rote Fäden zu einem Netz zusammen („Da brauchen Sie jetzt ein bisschen Geduld...“) und erläuterte: Auch wenn wir fallen: da ist ein Netz, dass trägt. Und wie 2010 auch Margot Käßmann sagte: „Du kannst nie tiefer fallen als in Gottes Hand.“

 

Beate Demmer, Vorsitzende des Kirchenvorstands Heftrich mit Nieder-Oberrod und Kröftel, bedankte sich im Namen der Kirchenvorstände und der Gemeinden für den unermüdlichen Einsatz der „Prädikatsvikarin“... besonders in den Monaten der Vakanz, die auch mit einem Lehrpfarrerwechsel verbunden war.

Sabrina John, Kirchenvorstandsmitglied aus Kröftel, überreichte Antonia von Vieregge das Geschenk der Gemeinden: Ein Bild mit dem Text „Du bist wertvoll... einzigartig und besonders.“ samt Blumenstrauß und Gutschein.

 

Pfarrerin Miriam Lehmann aus Steinfischbach-Reichenbach hatte nach dem Weggang von Pfarrer Markus Eisele ab Februar die Lehrpfarrervertretung übernommen. Sie betonte die bereichernde und angenehme Zusammenarbeit mit Antonia von Vieregge und verabschiedete sie mit einem persönlichen Segen für den weiteren Lebensweg. Beim letzten Lied flossen dann doch vereinzelt Tränen „Und bis wir uns wiedersehen, halte Gott dich fest in seiner Hand“. - Wie gut, dass die Familie vorerst in Bermbach wohnen bleibt!

 

Anschließend ging’s zum Empfang im Gemeindehaus. Dort gab es Gelegenheit zum Gespräch, viele gute Wünsche für die junge Familie und ein Dankeschön der Vikarin an die Lehrpfarrerin, den Vakanzpfarrer, die Kirchenvorstände und die Gemeinden für die große Unterstützung und die Gestaltungs-Spielräume während ihrer Ausbildungszeit.

 

-bd-

  Foto: Peter Piaskowski

 

Abschied von Bermbach

Was ist eigentlich verrückt? Mit dieser Frage wurde der Spätschicht-Gottesdienst am 24. Juni in Bermbach überschrieben. Es ging dabei um den Umgang mit psychischen Erkrankungen. 

 

Mit rund 60 Besuchern war der Gemeindesaal in Bermbach sehr gut besucht. Dies lag aber wahrscheinlich nicht nur an dem spannenden Thema der Spätschicht, sondern an dem Umstand, dass sich Vikarin Antonia von Vieregge mit diesem Gottesdienst von Bermbach verabschiedet hat und sie hatte einen prominenten Gesprächspartner eingeladen. Pfarrer Markus Eisele, Theologischer Vorstand der Graf-Recke-Stiftung, und vor allem langjähriger Pfarrer der Kirchengemeinden Heftrich, Bermbach, Nieder-Oberrod und Kröftel, ist zu diesem Thema sicherlich sehr kompetent.

 

Im Kern geht es bei der eingangs gestellten Frage um die Stellung psychisch erkrankter Menschen in der Gesellschaft, um Menschen mit Demenz, Depression oder Psychosen. Im Unterschied zu anderen erkrankten Menschen, etwa mit einem Knochenbruch, sind die erstgenannten nach wie vor stigmatisiert. Ausgehend von der Geschichte der Heilung am Teich Betesda (Joh. 5, 1-18), leitete Markus Eisele her, dass Jesus Menschen geheilt hat, aber Heilung Geduld brauche [Anm.: daher auch Patient], dass psychisch kranke Menschen sicher nicht von Dämonen besessen seien, wie viele lange annahmen – psychische Erkrankungen haben immer Ursachen. Er führte aus, dass die Seele fragil, zerbrechlich sei und auch Schaden nehmen könne. Nicht immer könne vollständige Heilung erreicht werden, aber trotzdem könne ein Leben in Zufriedenheit Ziel sein, denn kein Leben sei perfekt. Jesus sagt: Ich schenke Euch Heil, nimm Dein Leben an, wie es ist. Es gehe darum Menschen anzunehmen,  wie sie sind, ihnen Raum zum Leben zu geben, ihnen Teilhabe zu ermöglichen, auch wenn das nicht immer einfach sei.

 

Nach diesem offiziellen Teil, welcher trotz des ernsten Themas fröhlich war, wurde Antonia von Vieregge verabschiedet. Seit Februar 2016 war sie im Rahmen ihrer Vikariatsausbildung in den o.g. Gemeinden tätig und begann, wie sie sich erinnerte, auch mit einem Bermbacher  Spätschichtgottesdienst.

Pfarrer Markus Eisele, auch ehemaliger Lehrpfarrer von Frau von Vieregge, überreichte ihr eine Glocke – stellvertretend für die Glocken der Gemeinden. Biggi Schink übermittelte Abschiedsworte des Seniorenclubs Bermbach und überreichte einen Orchideé, bevor Ursula Kilb, die Vorsitzende des Kirchenvorstands der Ev. Kirchengemeinde Bermbach, mit einem Blumenstrauß Abschied nahm. Antonia von Vieregge erhielt dabei eine Schärpe angelegt, mit der sie als  „Prädikatsvikarin“ ausgezeichnet wurde. Bei einem Glas Sekt und Knabbereien hatten die Gemeindeglieder dann noch einmal die Möglichkeit, mit der scheidenden Vikarin ins Gespräch zu kommen.

 

Am kommenden Sonntag, 01. Juli 2018, erfolgt die „offizielle“ Verabschiedung von Antonia von Vieregge im Rahmen des Gottesdienstes um 10.15 Uhr in der Pfarrkirche Heftrich. Danach laden die Kirchengemeinden erneut zu einem kleinen Empfang ins Gemeindehaus Heftrich ein und laden zu beidem herzlich ein.

 

uk/me

Kirchenvorstand geht gerüstet in die kommende Zeit

Der Kirchenvorstand verwaltet u.a. das kirchliche Vermögen, vertritt die Gemeinde in rechtlichen Fragen, beschließt in Personalangelegenheiten, trägt Mitverantwortung für die Seelsorge und die Gottesdienstgestaltung und das Gemeindeleben.

Eine Gemeinde ohne eigene Pfarrperson ist da eine Herausforderung, weil weitere zahlreiche Aufgaben übernommen werden werden müssen – ein steter Ausnahmezustand. Daher war die Tagung des Kirchenvorstandes am Wochenende 22. bis 24. Juni eine willkommene Gelegenheit, sich zu sammeln und für die kommenden Monate zu rüsten. 

 

Bereits zum dritten Mal kamen die Kirchenvorstände aus Heftrich, Bermbach, Nieder-Oberrod und Kröftel im Tagungshaus von Schloss Herborn zusammen, um in Klausur zu gehen. In der Abgeschiedenheit dicker Schlossmauern leitete Vikarin Antonia von Vieregge Seminare und Sitzungen und hielt Andachten, mit Unterstützung durch Pfarrer Axel Mette. In diesem Rahmen wurden wichtige Fragen diskutiert und geordnet und Impulse gesetzt. Daneben nutzten die Teilnehmer Spaziergänge und Freizeiten, um zahlreiche Gespräche zu führen.

In dieser arbeitsamen, aber entspannten Atmosphäre konnte der Alltag abgestreift, gemeinsame Ziele formuliert und frische Energie aufgenommen werden. Nebenbei wurde der Teamgeist weiter belebt, unter anderem durch die bereits an anderer Stelle erwähnte Schnitzeljagd, deren Herausforderung darin lag, getrennt, aber als Gruppe zu agieren.

 

Derart geistig und geistlich erfrischt hat der Kirchenvorstand bereits am Sonntag-Abend die Feier zur Verabschiedung von Antonia von Vieregge in Bermbach durchgeführt, sich am Montag mit sozialen Fragen in der Gemeinde beschäftigt, am Dienstag die Planung der Gebäudeerhaltung weiter geführt … und die Besetzung der Pfarrstelle ist auch im ständigen Fokus.

 

-me-

Am 17. Juni wurde in Heftrich gefeiert.

Gleich zwei Gründe gab es für ein schönes Fest.  Der Seniorenclub Heftrich feierte sein 40jähriges Jubiläum und vor 30 Jahren wurde das Gemeindehaus in Heftrich gebaut. Das Fest begann mit einem Gottesdienst , den auch der Frauenchor mit seinem Gesang festlich mitgestaltete. Passend zum „Licht-Thema“ des Gottesdienstes und auch zum Wetter sang der Frauenchor zum Abschluss:“ Hell strahlt die Sonne.“ 

 

Besonders erfreut waren viele Besucher über die vielen ehemaligen Pfarrpersonen, die von nah und fern gekommen waren; so dauerte es eine Weile bis im Gemeindehaus an schön (passend zum Thema mit Sonnenblumen) dekorierten Tischen angestoßen werden konnte. Nach einer Begrüßung durch die Vorsitzende der Senioren, Dora Müller und die Kirchenvorstandvorsitzende Beate Demmer sprachen aus der Politik Landrat Kilian und Ortsvorsteherin Ute Guckes Westenberger. Nach einigen Erinnerungen und Anekdoten durch von Pfarrer Siebert und Diakon Meinhardt und dem von Biggi Schink überreichten  Geschenk des Seniorenclubs Bermbach, gab es zum Mittagessen leckere Suppen. Unterdessen konnten weiter die Bilder der Diashow betrachtet werden; später wurden Gedichte und Kurzgeschichten zum Besten gegeben und die Kreis-Ehrenamtbeauftragte sowie die beiden ehemaligen Pfarrerpersonen Frau Wesseling-Mangold und Herr Eisele sprachen ein Grußwort. Nach so viel sitzen und zuhören gab die Tanzgruppe Folkorica nach drei Showtänzen die Möglichkeit mitzutanzen. Erfrischt ging es dann mit dem Mandolinen-Ensemble weiter, mit dem viele bekannte Lieder gesungen wurden, ganz wie in alten Zeiten. Schwierig wurde es nur für die Gäste aus Bermbach als sie von Heftrich als Heimat singen sollten. Bei Kaffee und Kuchen klang dieses schöne Fest dann langsam aus. Hierbei gab es auch Gelegenheit mit Bürgermeister Herfurth ins Gespräch zu kommen. Schön, dass der Seniorenclub auch nach 40 Jahren noch so toll feiern kann! Tatsächlich waren mit Dora Müller und Pfarrer Siebert sogar MitbegründerInnen des „Altenclubs“ dabei.

 

Vielen Dank allen, die auf vielfältige Weise zum Gelingen des Jubiläums-Fests beigetragen haben! 

Antonia von Vieregge

Gut behütet mit Uta Böhnert

Uta Böhnert, welche sich bereits in ihrer Konfirmandenzeit stark mit Glaubensfragen auseinander gesetzt hatte, zwischendurch aus der Kirche ausgetreten war, besucht die Kirchengemeinden Heftrich, Bermbach, Nieder-Oberrod und Kröftel bereits seit einigen Jahren, hat hier an Glaubenskursen teilgenommen und sich in Glaubensfragen immer wieder eingebracht. Sie arbeitet als Redakteurin für den Gemeindebrief und seit einiger Zeit steht sie im Dekanat als Prädikantin zur Verfügung und war in dieser Funktion auch bereits in den Kirchengemeinden tätig.

 

In der vergangenen Spätschicht in Bermbach war Frau Böhnert nun als Gesprächspartnerin zum Thema des Gottesdienstes „Kein ICH ohne DU - vom Predigen“ gekommen, jedoch - nicht allein.

Die besondere Format des Spätschicht-Gottesdienstes, mit dem Gespräch zwischen der Pfarrperson, oder Prediger, und einem Gast und vor allem der Möglichkeit der Kommunikation und Interaktion mit den Gottesdienst-Besuchern, bot sich genau an für dieses Thema, welches quasi Subjekt und Objekt war.

 

Pünktlich mit dem Ende des Läutens füllte sich der Gemeindesaal dann mit einer Reihe von Besuchern, welche teilweise genau zu dem Thema gekommen waren. Nach dem Eingangslied, gespielt von Anke Balschun am E-Piano, begrüßte Pfarrer Axel Mette die Besucher und führte in das Thema ein über den Begriff der Begegnung und Austausch; „Gottes Geist, wie überhaupt, Geist, Begeisterung, Lebendigkeit, gibt es nicht ohne Begegnung.“. Er verdeutlichte die Bedeutung von Austausch und Gespräch in diesem Zusammenhang und leitete damit über zur These: „Es gibt kein ICH ohne DU“, die auch für den Gottesdienst gelte. Welche Herausforderungen sich hier stellen und welche Überlegungen zur Umsetzung für Prediger und Pfarrer es hier gibt, die Vielfalt des Glaubens, der Gaben und Geistes, welche alle zusammenbringt, waren Basis für die Diskussion mit Uta Böhnert.

 

Neben dem Altar, wie üblich, standen zwei Stühle bereit und Pfarrer Mette lud Frau Böhnert ein, mit ihm dort Platz zu nehmen. Mit ihr kam, etwas ungewöhnlich, ein weiterer Gast – Hochwürden – welche es sich auf ihrem Schoß gemütlich machte (s. Foto).

Nachdem Frau Böhnert ihren Glaubensweg beschrieben hatte, stieg Pfarrer Mette in das Gespräch ein mit der Frage, was der Plüschpfarrer (Hochwürden, der sich immer wieder in das Gespräch einbrachte) mit dem Schreiben von Predigten zu tun habe. Uta Böhnert beschrieb dazu, dass dieser Pfarrer ohne Gemeinde eine Art Seelentröster sei. Er bekommt als erster die fertigen Predigten gehalten und hilft ihr dadurch, so dass er ihr tatsächlich helfe, beim Schreiben der Predigten die richtigen Reflektionen anzustellen. So müsse keine Mitbewohner damit „behelligt“ werden. 

Neben dem Predigen können Prädikanten  auch Amtshandlungen durchführen. Hier berichtete Frau Böhnert von ihrer ersten Taufe, welche aus dem Ruder zu laufen drohte, aber durch die Kommunikation zwischen Ihr und den Beteiligten einen guten Ausgang nahm. 

Auf eine entsprechende Rückfrage gab sie an, dass sie es als sehr anregend empfinde, wenn sie Rückmeldungen zu ihrer Predigt erhält, weil es ihr zeige, dass sie jemand erreicht hat, dass sich jemand inhaltlich mit dem von ihr Gesagtem auseinandergesetzt hat. Pfarrer Mette bestätigte, dass die Predigt eine Einladung zum Dialog sein soll, zum Ins-Gespräch-Kommen, was im Spätschicht-Gottesdienst ja gut möglich sei.

Damit war der Bogen gespannt zum Austausch, zum Gemeinde-Leben, das ja nicht nur im Gottesdienst stattfände, sondern in jeder Begegnung, bereits im „Wie geht‘s?“.

 

Für Uta Böhnert ist jede Begegnung in den Gemeinden eine Bereicherung, die sie immer wieder aufs Neue antreibt. Und so bereichert auch sie immer wieder das Gemeindeleben der Kirchengemeinden Heftrich, Bermbach, Nieder-Oberrod und Kröftel, durch die Einladung zu Begegnung und Austausch. An diesem Abend machte sie, durch ihre offene und natürliche Art, zusammen mit dem Sesselpfarrer Hochwürden, die Diskussion besonders lebendig.

 

-me-

 

 

In eigener Sache: der im Text beschriebene Gottesdienst fand bereits am 27. Mai, dem Sonntag Trinitatis statt. Die Bearbeitung des Artikels und der Bilder musste aber erst einmal liegen bleiben, denn durch das Inkrafttreten der aktuellen Datenschutz Richtlinie für die EKHN waren zahlreiche Anpassungen in unserer Arbeit erforderlich, mit welchen wir uns intensiv auseinander gesetzt haben, denn wir nehmen das selbstverständlich sehr wichtig. Wenn Sie hierzu Fragen haben, wenden Sie sich gerne an uns: ev.kirchengemeinde.heftrich@ekhn-net.de.

(aus Psalm 103: Lobe den HERRN, meine Seele, und vergiss nicht, was er dir Gutes getan hat)

Quartier 4

"Die Initiative Quartier 4 hat nun, wie schon angekündigt, eine eigene Internetpräsenz.
Viel Vergnügen beim Surfen.

-me-"

Abschied im « kleinen » Kreis

Sicherlich erinnern Sie sich noch an den Abschied von Pfarrer Markus Eisele in der Willi-Mohr-Halle, am 28. Januar; die Halle war bis auf den letzten Platz gefüllt und immer wieder kamen weitere Gemeindemitglieder und Mitbürger um ihn zu verabschieden.

Am Pfingstsonntag, während des Gottesdienstes mit Prädikantin Helga Fraund, wurde Herr Eisele, quasi im „kleinen“ Kreis, noch einmal verabschiedet: die Vorsitzende des Kirchenvorstandes Beate Demmer bat ihn zum Ende des Gottesdienstes nach vorne und überreichte ihm die Osterkerze des vergangenen Kirchenjahres als Zeichen des Dankes der Gemeinde und als Souvenir an die Kirchengemeinden. Kirchenvorsteherin Silvia Marx und die Küsterinnen Doris Künzel und Karin Kober übergaben selbst erstellte Foto-Alben (drei Bände!). Hier waren Bilder eingeklebt, aus der Zeit seines Schaffens in den Gemeinden und von der o.g. Verabschiedungsfeier.

Zum Schluss hatte jeder Gottesdienstbesucher noch einmal Gelegenheit, ein paar persönliche Worte mit Herrn Eisele zu wechseln.

 

Pfarrer Markus Eisele arbeitet seit Februar in Düsseldorf als geistlicher Vorstand in der Graf-Recke-Stiftung (https://www.graf-recke-stiftung.de/). Seit 1816 leistet die Graf-Recke-Stiftung diakonische Arbeit. Im Sommer wird Familie Eisele dann ihr neues Heim in Düsseldorf beziehen.

 

>… und bis wir uns wiedersehen, halte Gott Dich fest in seiner Hand.<

-me-


Gut behütet – In Dir ist Freude

Am heutigen Sonntag Jubilate führte Herr Rüdiger Schaller durch den Gottesdienst in Heftrich. 

In dieser österlichen Freudenzeit erinnerte er mit einem Paulusbrief (2. Kor. 4, 16-18) daran, dass durch die Kreuzigung und Wiederauferstehhung Christi wir einen anderen, geschärften Blick auf das Leben haben können und daher nicht nur jene, denen alles gelingt jubilieren dürfen.

 

(„In Dir ist Freude“: https://www.youtube.com/watch?v=rUjv2gcmxVI)

 

Herr Schaller wohnt in Wiesbaden; seine Heimat-Gemeinde ist die Christuskirche in Niedernhausen (https://christuskirche-niedernhausen.de/). Hier fand er in schwieriger Situation Geborgenheit und später Erfüllung. Dies bewegte ihn die Prädikanten-Ausbildung zu machen und so ist er nun seit 10 Jahren als Prädikant tätig und zwar in beiden Dekanaten Wiesbaden und Rheingau-Taunus. 

 

Rüdiger Schaller kommt bereits seit längerer Zeit auch in die Gemeinden Heftrich, Bermbach, Nieder-Oberrod und Kröftel. Ein schönes, gegenseitiges Verhältnis, welches den Gemeinden gerade jetzt gut tut.

 

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Gut behütet

Am heutigen Sonntag Quasimodogeniti, dem ersten Sonntag nach dem Osterfest, kam Frau Uschi Kehder aus Ehrenbach (Oberauroff) nach Heftrich, und führte durch den Gottesdienst. 

Sie sprach in dieser österlichen Freudenzeit über den „ungläubigen“ Thomas (Joh. 20, 24-29), welcher erst glaubte, nachdem er sah: aber, selig sind, die nicht sehen und doch glauben.

 

Frau Kehder, aus Duisburg stammend, lebt seit 1967 in Ehrenbach. Dort fand sie den Einstieg in die Kirchenarbeit über die Jungendschar-Betreung, war für 30 Jahre Vorsitzende des Kirchvorstandes, und seit 1991 ist sie beauftragt, in unserer Kirche als Prädikantin zu arbeiten. 

 

Uschi Kehder betonte im Gespräch, dass diese ehrenamtliche Arbeit „ihr Ding“ sei und mit Freude mache. Und wir freuen uns, dass sie auch in den Gemeinden Heftrich, Bermbach, Nieder-Oberrod und Kröftel tätig ist.

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FESTE feiern gestern und heute

17. März  2018 – Für die überraschend zahlreichen Besucher mussten im Aufenthaltsraumes des Sonnenhofes in Oberrod immer wieder neue Stühle hinzugestellt werden. 

Das Publikum war sehr gemischt: Bewohner des Sonnenhofes, welche sich über die vielen Besucher freuten, aufgeregte Teenager und Eltern. Großeltern und Nachbarn. Sie alle waren gekommen, um der Uraufführen des Filmes „FESTE feiern gestern und heute“ beizuwohnen.

Pünktlich begann die Veranstaltung mit der Begrüßung durch die Vikarin Antonia von Vieregge. Sie beschrieb, als Vorwegnahme des Inhaltes des Filmes, das Zusammenwirken von jung und alt, von Nachbarn, über die Dorfgrenzen hinweg. Danach erläuterte Karla Sachse-Domschke, dass die Wahl des Sonnenhofes, als Premieren-Ort, u.a. daher rührte, dass vor einem Jahr der erste Runde Tisch von Quartier 4 in Oberrod stattgefunden hat und hier die Idee geboren worden ist, ein generationsübergreifendes Projekt zu starten, welches sich mit dem gemeinsamen Feiern von Festen beschäftigt und daher eine besondere Beziehung zu diesem Ort bestehe. Diese Idee hätten dann der damalige Pfarrer Markus Eisele und Antonia von Vieregge mit in ihre Konfi-Gruppe genommen und in einem Projekt umgesetzt. 

Der ca. 22 minütige Film zeigte, wie alle, zusammen mit Familien und Freunden, Feste feiern. Die einzelnen Szenen, getrennt durch erläuternde Texttafeln, orientierten sich an den kirchlichen Festen im Jahresverlauf, angefangen mit dem Erntedank-Fest, über Weihnachten, bis zur Konfirmation.  Die Vor-Konfirmanden aus den vier Dörfern befragten Großeltern, oder Nachbarn aus der Generation, über das Feiern in der Kindheit und Jugend. 

Gerade bei den älteren Zuschauer wurden augenscheinlich durch die Antworten Erinnerungen an ähnliche Ereignisse geweckt, was teilweise große Heiterkeit auslöste.

 

Nach dem Abspann gab es einen großen Applaus und den Konfirmanden war eine große Erleichterung anzusehen. Die Vikarin bat dann alle Filmemacher, die Vor-Konfirmanden also, nach vorne und stellte sie vor und so gab es noch einmal Applaus.

Im Anschluss wurde das Publikum nun aufgefordert, sich jeweils den den neben und hinter ihnen sitzenden Menschen zuzuwenden und zu erfragen, welches das schönster Osterfest gewesen sei. Das Publikum durchmischte sich und nach kurzer Zeit war jeder mit jedem im Gespräch. Am Rande erzählten dann noch einige der Jugendlichen, wie aufgeregt sie zu Beginn der Dreharbeiten waren. Da auch zahlreiche der am Film beteiligten Senioren anwesend waren, entsponnen sich überall angeregte Unterhaltungen. Während der anschließenden Kaffeetafel wurde das Gesehene und Geschehene weiter diskutiert.

Sowohl „Enkel“, wie auch „Großeltern“ haben während des Projektes einiges übereinander gelernt und haben so auch neue Beziehungen knüpfen können. 

 

Und für jene, welche keine Gelegenheit hatten, den Film bei dieser Gelegenheit zu sehen, eine gute Nachricht: es wird weitere Vorführtermine geben.

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Gut behütet

Bei eisigen Temperaturen und viel Schnee auf den Straßen, kam heute Frau Helga Fraund von Hünstetten, Strinz-Trinitatis nach Heftrich, um durch den Gottesdienst zu führen. 

 

Zum heutigen Sonntag Judika sprach sie vom „Vom Herrschen und vom Dienen“ (Mk 10, 35 – 45 [Denn auch der Menschensohn ist nicht gekommen, dass er sich dienen lasse, sondern dass er diene und sein Leben gebe als Lösegeld für viele.].

 

Frau Fraund ist seit 1997 Prädikantin und ermöglicht auf diese Art, mit vielen anderen Laienpredigern, auch in den Gemeinden Heftrich, Bermbach, Nieder-Oberrod und Kröftel, ein großes Gottesdienstangebot.

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Die Zukunft des Dorfes gestalten

2017 startete die Initiative Quartier 4 ihre Arbeit mit dem Ziel, Menschen aller Generationen für nachbarschaftliches Engagement zu begeistern und ihnen Raum und Möglichkeiten für gemeinsame Projekte zur Dorfentwicklung und Gestaltung ihrer Zukunft im Idsteiner Land zu geben. Konkrete Projekte der Initiative entstanden nach der Auftaktveranstaltung im November letzten Jahres und sollen jetzt zum Laufen gebracht werden.

 

Karla Sachse-Domschke, Koordinatorin des Projekts: "Für die Workshops haben sich in kurzer Zeit Menschen gefunden, die weiterdenken und gemeinsam etwas Bewegen wollen. Das begeistert und motiviert! Aber Zukunftsthemen sind 'dicke Bretter' und wir freuen uns, wenn die Initiative noch mehr Akteure gewinnt.

 

Mitmachen kann jeder!

Wer Interesse hat bei der Initiative Quartier 4 mitzuarbeiten, kann sich melden bei:

 

Karla Sachse-Domschke

sachse-domschke@heftrich-evangelisch.de

telefonisch 06126-710 77 14.

Mehr Infos: https://www.heftrich-evangelisch.de/quartier-4/ .

 

Quartier 4 ist eine Initiative der Evangelischen Kirchengemeinden Heftrich, Bermbach, Nieder-Oberrod und Kröftel, mit Unterstützung des Rheingau-Taunus-Kreises.

DANKE

Liebe Leserin, lieber Leser,

 

gestern wurde ich als Pfarrer der Kirchengemeinden verabschiedet. Es war ein unvergesslicher, bewegender und überwältigender Nachmittag mit Gottesdienst und Empfang in der Willi-Mohr-Halle. Ich danke allen, die gestern gekommen sind. Es war schön, sich noch einmal von Ihnen und Euch allen verabschieden zu können. Ich danke für alle guten Worte, Beiträge, Briefe und Präsente.

 

Allen, die tatkräftig geholfen haben, danke ich von Herzen! Dem einmaligen Kirchenvorstand unserer Gemeinden für die Organisation, allen, die Kirche und Willi-Mohr-Halle vorbereitet haben, allen, die für Speisen und Getränke gesorgt haben, allen, die "hinter der Kulissen" geholfen haben.

 

Ich war gerne Ihr und Euer Pfarrer!

Ihr und Euer Markus Eisele

Gott kennen! Predigt zum Abschied am 28.1.2018
2018 Predigt und Worte zum Abschied Pfar
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Verabschiedungen und Einführungen in Bermbach

Am Sonntag, 14. Januar, konnten wir im Gottesdienst in der Bermbacher Kirche Menschen aus ihrem Dienst für unsere Gemeinde verabschieden und neue Mitarbeitendein ihr Amt und ihre Tätigkeit einführen. Beides haben wir mit Gebet und Segen getan.

 

1. Foto: Der Jugendraum in Bermbach hat ein neues Team. Nach langjähriger Mitarbeit geht Carina Ungerbiller für einige Zeit in die USA. Ihre Nachfolger sind Jule Nagel und Tom Kleinert, die zusammen mit Julia Eisele den Jugendraum betreuen. Gemeindepädagogin Waltraud Pollex überreicht Carina Ungerbiller ein Buch über den Segen als Dank.

 

2. Foto: Stefan Plaum ist vom Amt des Kirchenvorsteher zurückgetreten, da er neue private Pläne hat. Sein Nachfolger ist Bernd Wingerberg. Wir danken Stefan Plaum für sein Engagement in unserer Gemeinde und freuen uns, dass wir Bernd Wingerberg zur Mitarbeit gewinnen konnten.

 

3. und 4. Foto: Ursula Kilb und Beate Demmmer sind vom Kirchenvorstand zur Vorsitzenden des Kirchenvorstands in Bermbach und Heftrich gewählt worden. Nachdem sie schon geraume Zeit stellvertretende Kirchenvorstandvorsitzende waren, übernehmen sie nun noch mehr Verantwortung für die Entwicklung in unserer Gemeinde. Wir sind ihr sehr dankbar, dass sie bereit sind, dieses Amt und das damit verbundene zeitaufwendige Engagement zu tragen.

V.l.n.r.: Waltraud Pollex, Carina Ungerbiller, Jule Nagel, Julia Eisele und Tom Kleinert
V.l.n.r.: Waltraud Pollex, Carina Ungerbiller, Jule Nagel, Julia Eisele und Tom Kleinert
V.l.n.r.: Pfr. Markus Eisele, Bernd Wingerberg, Stefan Plaum, Vakanzpfarrer Axel Mette.
V.l.n.r.: Pfr. Markus Eisele, Bernd Wingerberg, Stefan Plaum, Vakanzpfarrer Axel Mette.

Ursula Kilb und Pfr. Markus Eisele
Ursula Kilb und Pfr. Markus Eisele
Beate Demmer und Pfarrer Markus Eisele
Beate Demmer und Pfarrer Markus Eisele
Beitrittserklärung
Jetzt Mitglied werden im Förderkreis!
SKEV_Beitrittserklärung 2017 WEB.pdf
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Ein guter Start ins Leben!

„Das Schönste ist die Begeisterung in den Augen der Kinder!“, hat vor einigen Tagen eine Teamerin gesagt.

 

So viele Kinder und Jugendliche nutzen unsere Angebote – vom Kindergottesdienst-Tag über den Kinder- und Jugendchor, die Action Samstage, Ausflüge und Ferienangebote bis zur Jugendleiter-Traineeausbildung. Hier treffen sich Kinder und Jugendliche, um Spaß zu haben, Gemeinschaft zu erleben und christliche Geschichten und Werte kennenzulernen. All das soll ihnen dabei helfen, stark und selbstbewusst durchs Leben zu gehen.

 

Wir wollen, dass sie einen guten Start ins Leben bekommen und zu verantwortungsvollen Menschen werden, dass sie wichtige Erfahrungen für‘s Leben sammeln können, sich mit den Fragen des Lebens auseinandersetzen und eine gute Zeit mit ihren Freunden/innen haben. Dabei spielt es keine Rolle, ob jemand evangelisch, katholisch oder gar nicht Gemeindemitglied ist. Unser Angebot ist für alle offen.

 

Möglich ist all das, weil sich ein großes Team engagiert. Wir wollen diese wichtige Arbeit mit Kindern und Jugendlichen langfristig und nachhaltig sichern und auf eine solide und finanzielle Basis stellen und sogar ausbauen.

 

Dazu gründen wir den Förderkreis „starke.kids.evangelisch“.

 

Möchten Sie uns dabei unterstützen? Mit Ihren Ideen, Ihrem Engagement, mit Ihrer Mitgliedschaft und vielleicht auch finanziell?

 

Mehr zum Förderkreis hier.

 


Aktivitäten für Kids und Jugendliche

Ein paar Infos für Familien mit älteren Kinder.

 

Der Action Samstag für die 9-13-Jährigen findet jeweils am letzten Samstag im Monat von 15-18 Uhr statt. Also am 24. Februar, 24. März, 28. April, 25. Mai (Freitagabend von 18 bis 21 Uhr), 25. August, 29. September, 27. Oktober und 24. November 2018. 


Jugend.Bibel.Tage „Young Teens in Motion“ für alle in der 5. bis 7. Klasse  in  den Osterferien: 4. bis 6. April, jeweils von 10 bis 17 Uhr in Esch (mit Shuttle!).

31. Mai bis 3. Juni: Action-Camp in Gnadenthal (Fronleichnam-Wochenende) für 9-13-Jährige

Kinder.Bibel.Tage für Kinder der  1. bis 5. Klasse
in den Herbstferien: 10.-12. Oktober in Bermbach.


Foto: Gruppen der Gemeinde
Unsere Gemeinde: "Haus der lebendigen Stein"

Was Sie bei uns finden können...

 

  • Sich selbst - und mehr als das
  • Menschen, die Zeit haben - auch für Sie
  • Institutionen, die tatkräftig helfen wollen und können
  • Einen Ort, an dem Sie zur Ruhe kommen und neue Kräfte gewinnen
  • Gemeinschaft, in der Sie singen können
  • Gedanken, die herausfordern - auch Sie
  • Worte, die Mut machen
  • Mut zu leben, zu glauben, zu lieben, zu hoffen - auch über den Tod hinaus
  • Eine Wahrheit, die frei macht und aufrichtet
  • Den Gott, der für Gottlose da ist
  • Die Welt in einem neuen Licht

Finden Sie davon nichts bei uns, dann sagen Sie uns Bescheid ...

Impressionen

Kirche und Gemeindehaus Bermbach

Blick auf Kirche und Gemeindehaus Bermbach

Evangelische Kirche Heftrich

Blick in die Evangelische Pfarrkirche zu Heftrich.