Türen der Reformation

Seit wenigen Tagen stehen „Türen der Reformationen“ vor den vier Kirchen in Heftrich, Bermbach, Kröftel und Oberrod.

 

Marc Eisele, einer der Initiatoren, sagt dazu: „Mit den Türen erinnern wir als Kirchengemeinde symbolisch an den Anschlag der Thesen durch Martin Luther vor 500 Jahren und laden Interessierte zu Schreibgesprächen ein.« Dazu hatten Gemeindeglieder von den Konfis bis zu den Senioren mit Wahlzettel, Online-Voting und Facebook aktuelle Thesen ausgewählt, die ihnen im Rahmen des Reformationsjubiläums wichtig sind.

 

Pfarrer Markus Eisele erläutert dazu: „Ganz oben auf der Liste der Aufgaben für Kirche und Christen steht für unsere Gemeinde das mutige Glaubensengagement für Freiheit und Offenheit.“ So lautet die These an der Heftricher Türe auch: „Gott neu entdecken heißt: als Christinnen und Christen die Gesellschaft mitzugestalten“.

 

Etliche Kommentatoren haben bereits ihre Gedanken und Kommentare auf den Türen notiert. Am 12. August werden die Türen im Rahmen des Festes zu 200 Jahre Nassauische Union auf dem Löherplatz in Idstein präsentiert.

 


Action-Samstag am 29. April:

„Nix wie raus – Geocaching in Heftrich“

Am Samstag, 29. April 2017 geht es beim Action-Samstag um „Schätze“ und eine besondere „Schatzsuche“. Was ist uns wichtig? Was sind unsere persönlichen „Schätze“?

Von welchen Schätzen wird in der Bibel erzählt? Das wollen wir an diesem Nachmittag gemeinsam überlegen und entdecken.

 

Dann gehen wir mit GPS-Geräten auf eine besondere „Schatzsuche“ (Geocaching) in Heftrich.

 

Beginn ist um 15 Uhr im Gemeindehaus Heftrich, Neugasse 6.

Ende um 18 Uhr ist ebenfalls dort.

 

Herzliche Einladung dazu an alle Kids ab 10 Jahre!

 

Bitte mitbringen: Essen und Getränk für ein Picknick; gerne auch einen Freund oder Freundin ab 10 Jahre. Bitte dem Wetter angepasste Kleidung anziehen!   

 

Kontakt und Anmeldung: Gemeindepädagogin Waltraud Pollex, Telefon: 06438 837757,  Waltraud.Pollex@t-online.de


Ostergärtchen in der Heftricher Pfarrkirche

Unsere Küsterinnen Doris Künzl und Karin Kober haben sich ins Zeug gelegt und einen Ostergarten in der Heftricher Pfarrkirche aufgebaut. Sie stellen den Weg Jesu vom Einzug nach Jerusalem bis zur Auferstehung nach. Eine Predigt in Bildern! Die Kirche ist tagsüber geöffnet.

Jubelkonfirmation am Palmsonntag

Die ältesten Jubilare bei der Jubelkonfirmation am Palmsonntag in der Pfarrkirche Heftrich waren die Zwillinge Gisela Jeckel und Wilma Moog. Sie konnte ihre Eichenkonfirmation feiern. Konfirmiert wurden die beiden Schwestern 1937. Die Kirchengemeinden Heftrich, Bermbach, Nieder-Oberrod und Kröftel hatten ihre ehemaligen Konfirmanden eingeladen, die vor 50, 60, 65, 70 und 75 Jahren konfirmiert worden waren. 25 Jubilare fanden sich begleitet von ihren Familien und Angehörigen in der voll besetzten Kirche ein, um erneut den Segen Gottes zu empfangen. Pfarrer Markus Eisele gab ihnen als biblisches Wort die Jahreslosung 2017 mit auf den weiteren Lebensweg: „Gott spricht: Ich schenke euch ein neues Herz und lege einen neuen Geist in Euch.“ Der Gottesdienst wurde vom Frauenchor Heftrich musikalisch mitgestaltet.

Das Foto zur Jubelkonfirmation 2017 in Heftrich
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#prayforegypt


Gedanken zu Ostern von Pfarrer Markus Eisele

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger!

 

 

Wie feiern wir Ostern? Diese Frage hat sich nach Jesu Tod zunächst einmal niemand gestellt. Die ersten Christen lebten in einem euphorischen Glauben, der sich auch von den widrigen Umständen ihres Lebens nicht unterkriegen lassen wollte. Und Ostern als Erinnerung der Auferstehung wurde an jedem Sonntag gefeiert.

 

 

Im 6. Jahrhunderts erst fängt ein römischer Abt an, die Zeit neu zu zählen. Statt mit den Regierungsjahren der Kaiser hat er die Zeitrechnung mit Jesus von Nazareth begonnen. Und das wichtigste Datum für ihn war Ostern. Ostern war der Anfang: Ein Anfang also erst vom Ende her. Nicht, dass da einer geboren wird und stirbt, macht die Geschichte - die Geschichte auch von Christentum, Theologie und Kirche - aus. Sondern, dass da einer stirbt - und lebt.

 

 

Und genau davon haben wir zu sprechen: Dass da einer lebte und (für uns) starb - und dass da einer starb, und für uns lebt. Und dass deswegen der Tod, das heißt: der tödliche Tod, der endgültige Tod - endgültig überwunden ist. Dass also die Macht des sinnlosen Todes - und damit die Sinnlosigkeit des Lebens durchbrochen ist.

 

 

Und das soll uns jemand glauben!? Angesichts des Elends in Syrien und im Irak? Angesichts von Verbrechen und Vertreibung und Flucht, angesichts des Schindens, Schändens und Schlachtens, begangen an den Menschen im Aleppo und Holms? Wird nicht der Kern christlichen Glaubens durch die unmenschliche, also: durch die menschliche Gewalt zerstört? Wie könnte man über diese Frage einfach hinwegsehen?! Und doch: Auch, wenn es so aussieht, dass der Krieg alles besiegt, was wir als Christen zu sagen haben, möchte ich doch dagegensetzen: Der Krieg ist nur zu besiegen, wenn wir als Christen etwas dagegen zu setzen haben.

 

 

"Krieg soll nach Gottes Willen nicht sein" - diese Formel war und bleibt in ihrem ursprünglichen Zusammenhang richtig. Und richtig ist auch, dass wir als Christen nicht einfach blind der Logik der Nato folgen dürfen, dass mehr Waffen mehr Frieden bedeuten.

 

Schon der Propheten Jesaja erzählte mit seinem Friedensbild von den Schwertern, die zu Pflugscharen werden, wie Frieden werden kann. Nicht indem die verfeindeten Menschen als erste ihre Schwerter zu Pflugscharen umschmieden. Sondern indem sie anfangen, auf Gott zu hören. Erst nach „Gottes Gericht“ - im Sinne von „Gott ordnet es wieder richtig und schafft göttlichen Frieden“ - werden die Schwerter entschärft. Erst wenn alle erkannt haben, wie sie auf den göttlichen Frieden als Voraussetzung und Vorläufer ihres menschlichen Friedens angewiesen sind.

 

 

Streit und Krieg fängt damit an, dass der Mensch sich selber ver-gottet - und seine Mitmenschen verteufelt. Der Frieden fängt damit an, dass Menschen erkennen, dass sie trotz aller Konflikte und bösen Erfahrungen eben doch Ebenbilder des einen Gottes sind.

 

 

Angesichts von so viel ungerichtetem Hass und sinnlosen Kriegen bleibt die Frage: Wo bleibt ihr mit Eurer christlichen Hoffnung? Ich glaube, umgekehrt wird eine Wahrheit daraus: Wo blieben wir ohne unsere Hoffnung? Und wie macht sie sich bemerkbar?

 

 

Ich denke, man kann erkennen, ob Christen Politik betreiben oder nicht. Übrigens nicht so sehr an ihren Programmen und Plänen - da gibt es breiten Raum für Meinungsunterschiede, gewiss aber an der Art, wie diese Meinungsunterschiede ausgetragen werden! Das heißt: an der Art, wie selbst ernsthaft miteinander konkurrierende Politiker sich selber ent-götzen können und auf ein Gemeinsames beziehen können. Jesus, dessen Tod wir an Karfreitag gedenken und dessen Auferstehung wir am Ostersonntag feiern, der hat in der Bergpredigt sinngemäß formuliert: Gewalt fängt dort an, wo man einander - einmal schlicht gesagt: aus der Gnade Gottes ausschließt und göttlichen Frieden ausschließt. Nicht jedes böse Wort führt zur Gewalt, Gott sei Dank. Aber jede Gewalt beginnt beim bösen Gedanken, beim bösen Wort und bei unseren Taten.

 

 

Und auch jenseits der Politik: Sollten zwei Menschen, die unbestritten beide Christen sind und sein wollen, sich so zerstreiten, dass sie kein Wort mehr miteinander reden können, geschweige denn kooperieren können, dann hätte dies eine fatale Konsequenz. Ein solcher Zustand beschädigt die Schönheit und Glaubenswürdigkeit der christlichen Wahrheit mehr als man ahnt - und weit über Ort und Stelle hinaus. Verloren geht dabei das Bewusstsein, wo Entfeindung anfangen muss - und wie sie anfangen kann.

 

 

Wie feiern wir also das Osterfest? Wie feiern Sie Ostern?

 

 

In unseren Kirchen sind wir wie an jedem Ostersonntag da und feiern Ostern als Friedensfest der Versöhnung zwischen Gott und uns Menschen, das uns zur Versöhnung mit ihm und untereinander aufruft. Ich lade Sie herzlich ein: Suchen Sie mit uns diesen Anfang und die Hoffnung auf Frieden. Und sei er uns noch so verborgen.

 

 

Ihr Pfarrer Markus Eisele

Der neue Gemeindebrief

#reformation

Das Reformationsjubiläum 2017 steht im Fokus des neuen Gemeindebriefes. Eckhart von Hirschhausen, Jürgen Klopp und Gundula Gause sagen, was Luther und die Reformation ihnen bedeuten. Wir haben in der Gemeinde nachgefragt, was nach 500 Jahren von der Reformation geblieben ist. Randi Bornemann denkt darüber nach, wieviel Anteil Gutenbergs Erfindung der Druckerpresse am Erfolg der Reformation hatte. Außerdem stellt sich das Kindergottesdienst-Team vor. Uta Böhnert schreibt über das "Goldene Kalb vom Berg Sinai". Wir stellen in der Reihe "Starke Frauen" Monika von Tagaste vor. Außerdem gibt's News vom Kirchenvorstand, Hinweise auf Veranstaltungen und natürlich die Namensliste der Konfirmandinnen und Konfirmanden 2017.

 

Schon jetzt online - oder in Kürze in Ihrem Briefkasten!

Gemeindebrief März-Mai 2017
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Tauffest am 27. August

an der Alteburg Heftrich

Weitere Informationen über die Veranstaltung und über Taufe im Allgemeinen erhalten Sie jederzeit über unser Gemeindebüro oder Pfarrer Eisele. Bitte melden Sie sich dort bei Interesse unverbindlich an. Tel.: 06126-228822 / markus.eisele@ekhn.de

Am 27. August feiern wir zusammen mit mehreren Gemeinden aus dem Idsteiner Land ein Tauffest auf dem Alteburger Markt.

 

Ein großes Fest wird der Gottesdienst für alle, die sich an diesem Tag selbst taufen lassen wollen. Sei es, weil sie oder ihre Eltern diesen Wunsch schon lange hegen, aber noch keine rechte Gelegenheit dazu gefunden haben. Sei es, dass sie erst in letzter Zeit den Entschluss gefasst haben, diesen sichtbaren Schritt des Glaubens zu gehen. Oder sei es, dass sie einfach das Fest ihrer Taufe an einem ungewöhnlichen Ort genießen wollen.

 

Ein besonderes Fest wird der Gottesdienst aber auch für die Gemeinden der Täuflinge, denn: Alle sind eingeladen, die Liebe Gottes mitzufeiern. Auf dem Gelände des Alteburger Marktes in Heftrich - einem Ort, der etwas davon ausstrahlt, wie wunderbar Gott unsere Welt geschaffen hat. Und jeden Einzelnen in ihr.

 

Klar ist auch, dass jeder Einzelne hier seinen Platz haben wird, denn mit einem Massen-Event hat das Tauffest nichts zu tun. Auch wenn viele hundert Menschen aus mehreren Kirchengemeinden zusammen Gottesdienst feiern, wird jede einzelne Taufe nach einem gemeinsamen Beginn im kleineren Rahmen stattfinden. Schließlich ist es den Machern der Veranstaltung wichtig, dass die Taufe etwas mit der persönlichen Zuwendung Gottes zu tun hat und mit ihr auch die Zugehörigkeit zu einer konkreten Gemeinschaft verbunden ist.


Aktivitäten für Kids und Jugendliche

Ein paar Infos für Familien mit älteren Kinder.

 

Der Action Samstag für die 10-13-Jährigen findet jeweils am letzten Samstag im Monat von 15-18 Uhr statt. Also am 25. Februar, 25. März, 29. April, 20. Mai, 26. August, 30. September, 28. Oktober und 24. November  (Freitagabend von 18 bis 21 Uhr)


Jugend.Bibel.Tage „Young Teens in Motion“ für alle in der 5. bis 7. Klasse  in  den Osterferien: 6. bis 8. April, jeweils von 10 bis 17 Uhr in Bermbach.

15. bis 18. Juni: Action-Camp in Gnadenthal (Fronleichnam-Wochenende) für 10-13-Jährige

Kinder.Bibel.Tage für Kinder der  1. bis 5. Klasse
in den Herbstferien: 18.-20. Oktober in Bermbach.


Gedanken zur Jahreslosung 2017

Sich für etwas begeistern können! Mit dem Herzen ganz dabei sein!  Wie schön, wenn das gelingt.
Das neue Jahr bietet unzählige Chancen dafür.

Im privaten Rahmen: Mal wieder Sport machen. Weniger fernsehen. Mehr Zeit für die Familie. Sich für etwas
Sinnvolles engagieren.

Und unsere Gemeinschaft und unsere Gemeinde braucht  Menschen, die sich mit Herz und Geist einsetzen.
Wir brauchen mehr Gemeinsinn, mehr Miteinander und weniger Gegeneinander! Mehr Einsatz für den Nächsten
und mehr Verständnis.

Gott spricht: Ich schenke euch ein neues Herz und lege einen neuen Geist in euch. (Ezechiel 36,26)

Gott bringt sich als Schenkender ein: Er schenkt uns Herzen der Barmherzigkeit. Er schenkt den Geist des Friedens und der Verständigung.

2017 – eine Chance anders anzufangen.  Im Glauben: Leg Deine Sehnsucht Gott ans Herz und lass  Dich von ihm beschenken.  Im Handeln: Fass Dir ein Herz und lass dich von Gottes  Geist leiten.

Was sind Ihre drei Ideen für 2017?

 

Ihr Pfarrer Markus Eisele

Der Gemeindebrief Dezember 2016 bis Februar 2017

Der neue Gemeindebrief ruft "Ich schenke euch". Und zeigt, wie Geschenke zu unserem Leben gehören. Vikarin von Vieregge unterstreicht: "Gott schenkt uns zu Weihnachten sich selbst." Randi Bornemann erinnert sich an Wunschzettel aus frühen Jahren. David Grabow spricht vom "Geschenk der Liebe" und Marc Eisele geht auf das Reformationsjahr 2017 ein. Uta Böhnert fragt sich, wie man das mit den 7 Tagen der Schöpfung verstehen kann und Petra Koch erklärt die Jahreslosung 2017 "Gott spricht: »Ich schenke euch ein neues Herz und lege einen neuen Geist in euch.« (Ez 36,26).

 

Daneben alle Infos zu Gottesdiensten, Veranstaltungen, zum Jubiläum der 650-Jahr-Feier der Stadtrechte Heftrichs.

 

Jetzt schon online - in wenigen Tagen bereits in Ihrem Briefkasten.

Der Gemeindebrief Dezember 2016 - Februar 2017
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Foto: Gruppen der Gemeinde
Unsere Gemeinde: "Haus der lebendigen Stein"

Was Sie bei uns finden können...

 

  • Sich selbst - und mehr als das
  • Menschen, die Zeit haben - auch für Sie
  • Institutionen, die tatkräftig helfen wollen und können
  • Einen Ort, an dem Sie zur Ruhe kommen und neue Kräfte gewinnen
  • Gemeinschaft, in der Sie singen können
  • Gedanken, die herausfordern - auch Sie
  • Worte, die Mut machen
  • Mut zu leben, zu glauben, zu lieben, zu hoffen - auch über den Tod hinaus
  • Eine Wahrheit, die frei macht und aufrichtet
  • Den Gott, der für Gottlose da ist
  • Die Welt in einem neuen Licht

Finden Sie davon nichts bei uns, dann sagen Sie uns Bescheid ...

Impressionen

Kirche und Gemeindehaus Bermbach

Blick auf Kirche und Gemeindehaus Bermbach

Evangelische Kirche Heftrich

Blick in die Evangelische Pfarrkirche zu Heftrich.