Wir sagen "Ja" zur Kirche!

Liebe Leserin, lieber Leser,

 

vielleicht haben Sie in den letzten Wochen auch Post von Ihrer Bank zum Thema »Kirchensteuer« bekommen. Und vielleicht haben Sie sich darüber gewundert.

Einige haben mich auch gesprochen: Muss ich etwas tun? Muss ich jetzt mehr Kirchensteuer bezahlen? Und immer werde ich gefragt: Was tut Ihr als Kirche und Gemeinde mit diesen Mitteln?

 

Mit dieser Info-Broschüre möchten wir – Kirchen-vorstand und Pfarrer unserer Kirchengemeinden – Sie gerne über das Thema »Kirche und Geld« informieren. Transparent und nachvollziehbar wollen wir darstellen, wo und wie wir unsere finanziellen Mittel einsetzen.

 

Aber vor allem wollen wir Ihnen dafür ein großes Dankeschön aussprechen, dass Sie durch Ihren Kirchenbeitrag die vielfältige Arbeit der Kirche und unserer Gemeinde möglich machen! Das ist heute nicht mehr selbstverständlich. Wir freuen uns über alle, die sich bewusst dafür entscheiden, all das auch finanziell mitzutragen. Danke!

 

Eines aber wollen wir dabei nie vergessen: Im Zentrum der Kirche steht der Glaube an Jesus Christus.

 

Und der hängt nicht am Geld. Entscheidend für uns Christinnen und Christen, für unsere Kirche und für uns als Gemeinde ist und bleibt es, dass Gott uns freundlich durch diese Zeiten führt.

 

In diesem Sinne grüße ich Sie sehr herzlich, bleiben Sie behütet

Ihr Pfarrer Markus Eisele

Info-Broschüre zur Kirchensteuer, Kirchenfinanzen und Gemeindefinanzen

Alle Informationen kompakt auf 12 Seiten zum Download
DANKE_9_2014_web.pdf
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Das tun wir konkret!

Schauen Sie selbst, was unsere Kirche alles bewegt:


Vieles in der Kirche wird von Ehrenamtlichen mitgetragen. Dennoch entstehen Kosten. Die Vielzahl an Angebote und Hilfen kann es nur geben, weil Menschen wie Sie Kirchensteuer zahlen - auch dann wenn Sie diese zu bestimmten Zeiten selbst vielleicht nicht nutzen. Indem einer für den anderen einsteht, sind wir eine starke Gemeinschaft. Für Ihren Beitrag danken wir Ihnen! Übrigens: Bei der Steuererklärung ist Ihr Beitrag wie eine Spende steuerabzugsfähig.

 

Als Gemeinden in Heftrich und Bermbach engagieren wir uns für Menschen in verschiedenen Lebensphasen:

 

  • Mit einer Vielzahl von Angeboten für Kinder und Jugendliche zeigen wir den Jüngsten in unserer Mitte einen Weg zu Gott und zum Glauben. Wir tun das, weil wir davon überzeugt sind, dass wir Menschen unser Leben mit seinen Höhen und Tiefen besser meistern, wenn wir wissen, wer Gott ist und dass er für uns da ist.
  • Im Religionsunterricht an den Schulen vermitteln wir den Schülerinnen und Schülern Wissen zu den Grundfragen des Lebens. Damit leisten wir unseren Beitrag zu der Werteerziehung. Diese wird in unserer Gesellschaft immer wichtiger, damit wir eine solidarische Gesell-schaft bleiben, in der Menschen nicht alleine gelassen werden.
  • Unser Besuchdienst und unsere Nachbarschaftshilfe besucht diejenigen, die selten Besuch bekommen und die sich alleine fühlen.
  • Unsere Pfarrerinnen und Pfarrer besuchen Menschen in unseren Gemeinden, die Lasten zu tragen haben und denen etwas auf der Seele brennt. Als Seelsorger sind sie Ansprechpartner für viele, die ein offenes Ohr suchen.
  • Wir feiern Gottesdienste am Sonntag, in denen wir auf Gottes Wort hören und danach fragen, wie Gott für uns sorgt und was er von uns erwartet. Wir feiern in diesen Gottesdiensten das Leben und das kann man auch merken.
  • Wir feiern Gottesdienste an den besonderen Momenten des Lebens: wenn ein Mensch geboren wird feiern wir mit der Familie Taufe, wenn ein Paar bei der Trauung Ja zueinander sagt, bitten wir Gott um seinen Segen für den gemeinsamen Lebensweg, wenn ein Mensch verstirbt, nehmen wir bei der Beerdigung in einem würdigen Rahmen Abschied und suchen Trost bei Gott.
  • Unsere Seniorenclubs bieten Geselligkeit und Heimat für unsere älteren Mitbürger. Sie sind ein Ort, an dem man sich trifft und die Gemeinschaft genießen kann.
  • Wir engagieren uns im Verbund mit den anderen Gemeinden im Idsteiner Land für arme Menschen. Die Tafeln im Untertaunus versorgen viele hundert Menschen mit Lebensmitteln und dem Nötigsten, das sie sich selbst nicht mehr leisten können.
  • Wir engagieren uns mit der Diakoniestation für alte und behinderte Menschen, die Hilfe beim täglichen Leben brauchen. Unsere Schwestern und Pfleger versorgen und begleiten diese Menschen und beraten ihre Angehörigen. Unser Diakonie-Förderverein finanziert "Zeit für Menschlichkeit".
  • Wir geben den Menschen ein Zuhause, die aufgrund einer seelischen Erkrankung Begleitung brauchen. Dazu betreibt unsere Diakonie eine Tagesstätte und ein Wohnheim für psychisch Kranke.
  • Unsere Notfallseelsorge ist zur Stelle, wo Menschen durch Notfälle oder akute Krisen Begleitung brauchen.
  • Unsere Hospizbewegung Idstein, die wir gemeinsam mit den katholischen Gemeinden tragen, begleitet zu Tode erkrankte Menschen und ihre Familien auf ihrem letzten Weg.
  • In Krankenhäusern und Altenheimen haben unsere Klinikseelsorger Zeit für die Patienten.
  • Unsere bundesweite Diakonie, der soziale Dienst der evangelischen Kirche, unterhält Krankenhäuser und Altenheime und bietet für viele Menschen mit Behinderung ein Zuhause.
  • Für die Krisen des Lebens haben wir viele Beratungsangebote, die jeder nutzen kann. Dazu gehört zum Beispiel auch die Telefonseelsorge oder Angebote im Internet.
  • Gemeinsam erheben wir als Evangelische Kirche in Deutschland unsere Stimme für die, die nicht gehört werden. Wir mischen uns ein, wenn in Politik und Wirtschaft Dinge falsch laufen und die Gerechtigkeit, das friedliche Zusammenleben und unsere Schöpfung gefährdet sind.
  • In der weltweiten Ökumene sorgen wir für Menschen in den armen Ländern des Südens und Ostens. Wir sind da mit unserer Hilfe zur Stelle, wo Katastrophen und Kriege geschehen, zum Beispiel mit "Brot für die Welt" oder der "Diakonie Katastrophenhilfe".

Jesus selbst ist uns ein Vorbild:

 

  • "So wie ich euch diene, so soll einer dem anderen dienen", hat Jesus gesagt.

 

Alles was wir als Kirche und Gemeinde tun, orientiert sich an dem einfachen Gebot Jesu:

 

  • "Du sollst Gott, deinen Herrn lieben, von ganzem Herzen, von ganzer Seele und mit deinem ganzen Verstand. Und du sollst deinen Nächsten lieben, wie dich selbst."

 

Gemeinsam sind wir als Kirche Jesu Christi eine starke Gemeinschaft!

Gott sei Dank!